Der Weltraum, unendliche Weiten...
Was hat uns das All nicht schon für fiese Wesen auf die Leinwand gezaubert. " Aliens", " Event Horizon", " Das Ding aus einer anderen Welt", sind nur einige Vertreter welche zeigen das Ausserirdische sich einer großen Beliebtheit erfreuen.
Sind die meisten dieser Streifen normalerweise dann ziemlich ernst und unheimlich, sind komödiantische Monster aus dem All eher rar.
Regiesseur Stephen Chiodo verschafft da abhilfe und zwar mit seiner einzigen Regiearbeit ( bis auf einen Kurzfilm) " Killer Klowns von Outerspace".
Ja richtig! Killerclowns...
Der Titel sagt eigentlich schon alles, denn genau das was der Titel sagt, das bekommt man auch.
Story:
In einer kleinen amerikanischen Kleinstadt, ist der Zirkus los. Aliens welche aussehen wie Clowns und sich auch so verhalten, greifen die Stadt an und fangen die Einwohner in Zuckerwattecocoons oder bringen sie gleich um die Ecke. Nur eine Handvoll junger Menschen stellt sich der Gefahr und versucht die Aliens zur Strecke zu bringen...
Könnte man bei dem Titel und der recht banalen Story von einer Trashgranate ausgehen, kann man sagen das man zum Teil recht damit hat. So hat der Film keinerlei Tiefgang, nimmt sich zu keinem Zeitpunkt ernst und will auch nicht schocken... er will eigentlich nur eines, er will unterhalten. Und das macht er meiner Meinung nach ziemlich gut. So nutzt der Streifen das Clownsthema komplett und gekonnt aus. Popcornkanonen, zählen da genauso zum Repertoir wie aus Luftballons gebastelte Spürhunde und Cocoons aus Zuckerwatte.
Auch das Setting ist darauf komplett abgestimmt und vorallem das Raumschiff der Clowns weiss durch nette Einfälle durchaus zu gefallen.
Zudem fällt auch das recht nett anzusehende Make-up der Clowns auf, welche trotz des geringen Budgets des Films wirklich gelungen sind und die " Spassmacher" in manchen Einstellungen echt fies aussehen lassen.
Darstellerisch reißen die Darsteller zwar nicht vom Hocker, aber passen in ihrer Darstellung eigentlich perfekt in das gezeigte Hinein.
Trotz einer 18er Freigabe ( was sich die FSK wohl hier wiedermal gedacht hat) bietet der Film eigentlich kaum Gore oder Splatter.
Dennoch sind die Kills mehr als nett anzuschauen und bieten teilweise richtig sehenswertes. So darf man sich unter anderem über Mord durch Kuchenschlacht, durch eine Killerkrawate oder einem mehr als Sehenswerten Schattenspiel Kill freuen.
Musikalisch passt das ganze recht gut in die 80er Jahre rein und hat, mit dem Lied der Band " The Dookies" sogar seinen eigenen Titelsong.
Fazit:
Ein wirklich spaßiger Film welcher nicht nur Trashfans gefallen dürfte, sondern auch all denen die mal etwas nicht so ernstes sehen wollen was aus dem Weltraum stammt. Überraschend solide inszeniert, bei den Morden kreativ und mit Film Charme der 80er versehen vergebe ich 7 Punkte.