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Ja, da schau her: ein mexikanischer Rape'n'Revenge-Thriller, ein Nachahmer von MUTTERTAG und THE HILLS HAVE EYES aus dem Land der Tacos uns Nachos. Yako ist - obwohl ein überraschend (und vor allem unglaubwürdig) guter Einzel- und Überlebenskämpfer - natürlich kein Rambo, er schaut auch eher aus wie Roy Black denn Stallone. Sein Überleben verdankt er nur der Tatsache, dass seine Feinde so miserable Schützen sind. Trotzdem prügelt, schlitzt und meuchelt er sich durch eine wunderbar selbstzweckhafte und schnörkellose Billiggewaltorgie, wie sie nur aus den 80ern stammen kann. Der Streifen erinnert in seiner Machart auch ein wenig an die alten türkischen Actiontrasher. Die vielen kleineren oder größeren Defizite, wie etwa die grausige Musikuntermalung, seien verziehen, denn das Teil läuft dennoch einigermaßen rund und stammt eben nicht aus einer großen und routinierten Filmnation wie den USA.

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