Review

Staffel 1 bis 4

Nach weiteren 2 Jahren wird es Zeit für eine weitere Zwischenbillanz.

Ja, es macht immer noch Spaß, die Serie zu verfolgen und den manchmal aberwitzigen Geschichten der Desperate Housewives zu folgen.

Die Darstellerriege spielt voller Elan wie zum Serienstart damals.

Die eigenwillige Mischung aus Soap, Drama, Thriller und Comedy hat sich im laufe der Jahre einen festen Sendeplatz im Herzen der Zuschauer erschlichen.

Damals als potentielle Nachfolger-Serie zu Sex and the City ernannt, entwickelte sich aus Desperate Housewives etwas ganz Eigenständiges mit der vollen Bandbreite an US-Satire, das auch den deutschstämmigen Zuschauer zu unterhalten versteht.
Es ist ein Mix aus tiefster Ernsthaftigkeit, gepaart mit bloßem Zynismus und Sarkasmus, angereichert mit spannenden Augenblicken und teils oberflächlichem und dann wieder tiefgründigem Humor.

Ja, die Bewohner der Vorzeige-Vorstadt sind einem sehr vertraut geworden.

Leerlauf und Langeweile kamen bisher nicht auf.
Die Fangroup wuchs erst zögerlich - aber schließlich stetig an.
Heute kennen wir sie alle:
Susan, Bree, Lynette, Gabrielle, Mike, Carlos usw. .
Wir (die Zuschauer) freuen uns jedesmal neu, einem ihrer Geheimnisse auf die Spur gekommen zu sein.

Die gnadenlos hervorragende Erzählstruktur mit Einleitung, Hauptteil und Schluss hält die Serie dauerhaft in Schwung.

Der geniale Einfall jede Episode aus dem Off kommentieren zu lassen, nutzt sich ebenfalls nicht ab, sondern rundet die Angelegenheit vorzüglich ab.

Fazit:
Serien kommen und gehen.
Hoffentlich sind diese Hausfrauen noch lange "verweifelt".

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