"Conquest" kann man eigentlich nur als Fulci-Liebhaber geniessen. Dann erkennt man nämlich sehr viel von seinen filmischen Universum. So z.B. die Zombies, die aus dem Wasser steigen, düsteres, nebelverhangenes Niemandsland und natürlich Spatter-szenen, die aber nicht allzu reichlich vorkommen. Der Rest ist leider allzu billig gemacht. Die Darsteller und Dialoge sind schwach und letzteres zum Glück nur spärlich vorhanden. Auffallend ist der Soundtrack von Simonetti, der sich praktisch über den ganzen Film legt und der wenigstens in der ersten Hälfte des Films für ordentliche Stimung sorgt, um dann aber mehr und mehr zu nerven. Die Kämpfe sind nicth besonderes, atmosphärischer sind mehr die Momente, wo Feinde erst mal anrücken. Schade dass sich das Gesicht von Sabrina Siani ständig unter einer Maske verbirgt. Aber immerhin sieht man ständig ihren nackten Körper. Das Finale kommt etwas überraschend daher. Dachte man doch die ganze Zeit, dass nun der Hauptdarsteller IIlias alles niedermetzelt, dabei kommt er selber um. Der Film ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht sonderlich spannend, durchschnittlich eben. (5/10)