Review

- Spoiler enthalten -

Mir geht es die ganze Zeit durch den Kopf: Stephen King soll ja ein Meister des Horrors sein, doch im Vergleich zu Filmen wie the Grudge kommt er mir eher vor wie ein netter Onkel, der lustige Geschichten erzählt.

Hier kommen Erinnerungen aus Alpträumen hoch, solche in denen man dem Monster einfach nicht entkommen kann. Und das Monster macht so seltsame menschliche Geräusche. Man weiß es kommt wieder, aber man weiß nicht, was es sich diesmal einfallen läßt.
Nein, dies ist kein Teenie-Horror sondern richtig gute Psychozange.

Nach dem ersten Ansehen muß ich allerdings sagen, daß ich den Film nicht durchgängig verstanden habe. Es gibt Zeitsprünge und Rätselhinweise über die ich nicht wirklich nachdenken konnte weil es einfach zu spannend war.

Die Schauspieler sind nicht berauschend, was aber die Kamera und Sounds wettmachen.

Besonders gut hat mir gefallen, daß man anfangs denkt, daß sich der Fluch nur auf den Dachboden beschränkt; später auf das Haus und dann erst merkt man irgendwann, daß der Fluch nicht örtlich gebunden ist.

Schaut ihn Euch an, allein und konzentriert, man muß sich schon drauf einlassen. Der Horror findet hier halt nicht in Form von Splatter statt. Also MEINEN Nerv hat er getroffen.
8 / 10 Punkten

PS: Ich bin von den mäßigen Noten für diesen Film etwas überrascht, hat er mir doch recht gut gefallen. Vielleicht ist es ein Vorteil wenn man die Originale von Remakes nicht kennt ... wobei mir die US-Remakes von Japan-Filmen meist besser gefallen als das meist zu übertriebene Original.

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