The Grudge ist das Remake des Japanschockers " Ju-On ". Seit " The Ring " überschütten uns Geisterfilme, da solche Sachen ehr nicht so mein Fall sind, bin ich darüber natürlich weniger erbaut.
The Grudge ist eigentlich komplett überflüssig und idt das Dupfengleiche wie das japanische Orginal, nur mit US Schauspielern und mehr Budget. Auch Sam Raimi betätigte sich wieder als Produzent, ich finde er sollte mal lieber wieder auf dem Regiestuhl platznehmen, da hat er ein besseres Händchen für.
Auch Regiesseur Takashi Shimizu nahm wieder auf dem Regiestuhl platz, er führte auch beim Orginal Regie.
Warum musste man " Ju-On " noch einmal verfilmen, genau, es ging mal wieder nur um die Kohle und da das Orginal in Deutschland noch recht unbekannt war. Also wollte man Kapital schlagen, was auch gelungen ist.
Ich halte ja nichts von Geisterfilmen, sie sind mir zu fantastisch, meistens unspannend und haben zu viele Durststrecken. Doch " The Grudge " war nicht übel, zumindest wirklich spannend. Trotzdem sind die üblichen Störfaktoren wieder vorhanden. Die Story ist kompletter Schwachsinn und man bekommt mal wieder so gut wie nichts erklärt. Außerdem hat man gegenüber dem Orginal gar nichts Neues zu bieten. Trotz der Spannung und der genialen Schockeffekte, sind wieder mal Durststrecken vorhanden. Richtig langweilig wirds nie, aber man verpasst nichts wenn man sich mal zwischendrin ein Bier holen geht. Schade und das bei dder kurzen Laufzeit von nur 85 Minuten.
Kommen wir mal zur Story, in der die Krankenpflegerin Yoko spurlos verschwindet. Als Ersatz schickt man die amerikanische Austauschstudentin Karen Davis ( Sarah Michel Gellar ). Sie soll die aphatische Mrs. Williams betreuen. Doch was ist in dem Haus los. Karen findet einen kleinen Jungen, seltsame Geräusche kommen vom Dachboden und dann werden dort auch noch Leichen gefunden. Karen findet heraus, dass das Haus verflucht ist, weil dort damals ein paar grausame Morde geschahen. Nun nehmen die Geister der Ermordeten Rache und töten Jeden, der das Haus.
Wie schon gesagt, nichts besonderes. Die sache mit dem Familienmord ist recht interessant gestaltet, aber alles vom Orginal abgekupfert. Wer " Ju-On " gesehen hat, braucht The Grudge nicht mehr zu sehen. Und erklärt wird eh nicht alles.
Kommen wir mal zum guten Teil und das sind die Schockeffekte. Diese haben es wirklich in sich und können selbst hartnäckigen Horrorfreaks einige Schauder über den Rücken jagen. Für einen Geisterfilm sind auch einige recht blutige Einstellungen zu sehen. Hier auf diesem Sektor hat man wirklich gute Arbeit geleistet und der Film ist wirklich spannend geworden. Dafür sorgt auch die unheimliche Atmosphäre wo man mit Allem auffährt, was der Geisterfilm zu bieten hat. Dunkle Räume, allerlei Geräusche.
Auch die Musikuntermalung hat die passenden Klänge parat, hat aber nichts Neues zu bieten.
Die Darsteller können sich sehen lassen. Sogar Sarah Michel Gellar ( Buffy ) bekommt hier das Fürchten. Sie verkörpert die Austauschstudentin Karen ziemlich glaubwürdig und schauspielert hier richtig gut. Wobei auch die restlichen Darsteller sich nicht verstecken müssen. Unter ihnen auch Bill Pullman und Jason Behr. Aber auch japanische Schauspieler gibt es hier o Mass und der Film spielt ja auch wieder in Tokyo.
Bei " The Grudge " kann man sich wirklich deftig gruseln, dafür sorgen heftige Schockeffekte und die sich ständig aufbauende Spannung, zum Teil sogar etwas blutig. Die Story ist halbgar und erklärt wird leider auch nicht viel, außer dem Familienmord. Auch Atmosphäre und Sound sind wunderbar gruselig. Die Darsteller können sich allesamt sehen lassen. Ist recht gelungen, hat aber auch einige Schwächen ist eigentlich komplett unnötig.
6 von 10 Punkten ( nur wegen den Schockeffekten )