Die Brautjungfer wird als Chabrol-Thriller vermarktet und entpuppt sich bei genauer Betrachtung als eine überbewertete "Schlaftablette", die ihresgleichen sucht.
Wo soll hier eine Storyline versteckt sein?
Bei aller Liebe zu Filmen aus Frankreich muss ich gestehen, dass dort hin und wieder auch Hochglanz-Kacke produziert wird.
Chabrol hat hier Regie geführt? Zugegeben ich habe höchstens zwei seiner bekannteren Filme gesehen und die waren besser als dieser Quark hier.
Die filmische Langeweile hat auch noch 105 Filmminuten, in denen der Zuschauer immer und immer wieder hofft, dass sich so etwas wie Spannung entwickeln könnte.
Doch, totale Fehlanzeige!
Der "Müll vom Meister" ist und bleibt (für mich jedenfalls) einer der langweiligsten Meilensteine aus dem Bereich "wirklich miese und verachtenswerte Psychothriller".
Es ist einfach nur lächerlich, was sich hier auf dem Screen offenbart.
Die von Chabrol immer lecker verpackte "Gesellschaftskritik" bleibt hierbei völlig auf der Strecke.
Ist es sicher, dass dieser französische Großregisseur Die Brautjungfer wirklich inszeniert hat?
Wenn ja, dann sollte er sich überlegen, ob seine Glanzzeit vorrüber ist, oder endlich wieder einen "typischen Chabrol" drehen, wie ihn sein Publikum mag.
Ich hoffe nicht, dass dies der letzte Film seiner Karriere ist.
Es wäre eine Schande, so aufzuhören.
Fazit:
Es gibt keine Empfehlung für Die Brautjungfer - schaut Euch lieber Chabrols Frühwerke an und vergesst die "Sch...." hier.
Bah ...