Mit "Die Nacht der lebenden Loser" bekommt man nun auch mal eine deutsche Zombiekomödie präsentiert.
Der Trailer dazu war jedenfalls schonmal ganz nett, die Frage ist jedoch immer, ob auch das Endresultat unterhalten kann.
Philip, Wurst und Konrad spielen hier die klassischen Klischee-Loser einer Schule. Philip is natürlich in das begehrteste Mädel der Schule verknallt. Die blonde Uschi - meiner Meinung nach so hübsch wie ein verrostetes Fahrrad - steht natürlich nur auf Gewinner und ist mit Rektors Lieblingsschüler zusammen. Mit Hilfe eines Voodooexperimentes will Philip die Zuneigung von Uschi erzwingen. Dies geht jedoch in die Hose, auf der nächtlichen Heimfahrt bauen die Drei auch noch einen Unfall und wachen am nächsten Morgen in der Leichenhalle auf. Somit nimmt das Unheil seinen Lauf...
Das Ganze ist insgesamt sehr unterhaltsam, wenn auch richtige Brüller nur vereinzelt zu finden sind. Aber allein diese permanente Klischee-Verarsche ist das Anschauen schon wert. Wer in den letzten Jahren Teenie-Horror oder auch Komödien verfolgt hat, wird hier die ein oder andere (versteckte) Persiflage wiederfinden.
Schauspielerisch gibt es nix zu bemängeln, alle machen ihre Sache eigentlich recht gut. Und fehlendes Talent würde in einem Film wie diesem sowieso nicht groß auffallen. Zudem bekommt man mit Collien Fernandes (Philips Nachbarin) was extrem süßes fürs Auge.
Auch die Musik passt irgendwie gut zum Film.
Insgesamt kann man sagen, das hier ein sehr unterhaltsamer Zombieklamauk, mit allem was dabei passieren kann/soll/muss, entstanden ist, der mit ein, zwei Bier und in Partyrunde sicherlich noch besser rüber kommt.
7 von 10 Punkten.