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Eine Gruppe tummelt sich zwecks Fotoshooting in einem Schloss, der Schlossherr ist davon wenig begeistert. Gut für ihn, dass der Geist eines dort vor langer Zeit hingerichteten Henkers waltet, der die Truppe langsam aber sicher dezimiert.

Ziemlich schnell gehen einem die Eindringlinge auf die Nerven, die Truppe wirkt nicht sonderlich interessant oder sympathisch. Während die also ihrem Vorhaben frönt und den Befehl, nicht in den Keller zu gehen stante pede ignoriert, erwacht der dort versiegelte Folterknecht zum Leben. Bis er aber tätig wird oder überhaupt etwas passiert, vergeht einiges an Zeit und bis dahin gibt’s Dummlall und eine Fotosession. Darsteller tot? Egal, denk doch mal an die Spesen!
Die Methoden des Henkers sind mal endlos öde (Spinne), mal aus dem Nichts (Cabriokarussell), der Antagonist selbst ist völlig Banane und redet wirr. Manch andere Figur kann die Klappe allerdings auch nicht halten und so wird viel erklärt, zerklärt, unnötig und ermüdend.
Die Beleuchtung ist so ein Ding für sich. Nicht nur, dass des Herren Helferlein im Ringelhemd in aller Helligkeit immer mit einem Kerzenleuchter durch's Schloss schleichen, die Lichtquellen scheinen recht dilettantisch verteilt zu sein, besieht man sich all die Schatten.

Die Leichen blinzeln, die Lebenden dümmeln durch die Gegend und die Ausleuchtung irritiert. Der Ausflug ins Schloss lohnt nicht und während der schale rote Henker sich mit Öl einschmiert und Unfug schwafelt erkennt man, dass auch Langeweile eine Folter sein kann.

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