Ein wirklich sehenswerter Gruselfilm von Mario Bava und seinem Sohn Lamberto Bava. Zwar zählt der Film für mich nicht zu den besten Werken von Mario Bava, aber der Streifen kann bestens Unterhalten und wartet mit einigen Schockmomenten auf, vor allem im wirklich überraschenden Finale und dem Ausgang der Geschichte. Leider verzichtet Mario Bava hier vollkommen auf das Spiel mit Farben, was ich in seinen früheren Filmen so beeindruckend fand. Hier steht vor allem Hauptdarstellerin Daria Nicolodi, die Haupstdarstellerin, im mittelpunkt der Geschichte. Es war schon beeindruckend wie sie eine labile Mutter spielt, die von ihrer Vergangenheit eingeholt wird und sich in ihrem eigenen Haus zu fürchten beginnt. Klasse gespielt und man leidet richtig mit ihr mit. Auch der Sohn im Film, gespielt von David Colin jr., der anscheinend von einem Geist bessen ist und die Mutter tyrannisiert, kann überzeugen. Die Gruselatmosphäre kommt aber erst so richtig in den letzten 30 Minuten so richtig zur Geltung. Der Aufbau der Geschichte beginnt recht langsam, aber Bava schafft es den Spannungsbogen stets zu steigern, bis zum genialen Showdown. Ich fand den Film recht unterhaltsam, auch wenn es deutlich bessere Filme von ihm gibt. Aber er hat hier in seinen letzten Kinofilm, noch einmal ein wirklich sehenswerten Streifen abgeliefert.