Tote werden durch eine Chemikalie wieder zum Leben erweckt und sind fortan begierig auf Gehirne lebender Menschen. Wobei man sich in diesem speziellen Fall fragen muss: Warum eigentlich ?
Im Gegensatz zum üblichen Bild von stupiden Killermaschinen werden Zombies hier teilweise intelligenter dargestellt als ihre lebendigen Gegenparts: Sie können nicht nur rennen,nicht nur sprechen - nein, sie wissen dies sogar anzuwenden: Ein Zombie , der aus einem verlassenen Polizeiwagen über Funk mit grunziger Stimme Verstärkung ruft, um selbige bei Eintreffen sofort zu verspeisen - das ist schon starker Tobak. Und darüber hinaus einfach ein Riesenspass für jeden, der meinte, von Horrorfilmen nicht mehr überrascht werden zu können!
Da stört es auch herzlich wenig, dass die Effekte, gelinde gesagt, ziemlich billig wirken. Ganz besonders der erste Untote ist von einer Schaufensterpuppe kaum zu unterscheiden. Angesichts dieser extremen Trash-Optik kann dies einfach nur Absicht gewesen sein.
Gleiches gilt auch für die herrlich stereotyp daherkommenden Jugendlichen, die anfangs eine fröhliche Drogenparty auf einem Friedhof (!) abhalten und unter anderem darüber philosophieren, welche Todesart die schlimmste sein könnte. Erfreulicherweise sind die schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten durchaus ansprechend - für diese Genre beileibe keine Selbstverständlichkeit.
Zu erwähnen bleibt noch das Ende, das bei Betrachtung des vorigen Handlungsablaufes doch ziemlich fies ausfällt.
Schräge Zombiefilm-Persiflage, die gängige Genreklischees auf den Kopf stellt und für jeden Fan ein vergnügliches Filmerlebnis darstellen dürfte.
7/10