Nachdem in einem medizinischen Warenlager durch den missgeschickten Austritt eines speziellen Giftgases ein Zombie entstand und dieser mittels Leichenverbrennungsanlage in die Luft gepustet wurde, kommt es durch das Zusammenspiel von Rauch und Regen auf dem anliegenden Friedhof zum munteren Leichenauferstehen, was die Anwesenden zum Überlebenskampf zwingt.
Der deutsche Titel "Verdammt, die Zombies kommen" stellt einen treffender auf das ein, was einen bei diesem Film erwartet, als der Originaltitel "The return of the living dead" unter dem er wesentlich geläufiger ist, nämlich auf eine Zombiekomödie, bei der der Humor an erster Stelle steht. Der Film nimmt hierbei eine Vorreiterstellung ein, denn er entstand Jahre vor der großen Zombiekomödienwelle, die danach immer wieder mal aufzuschwappen pflegte.
Das Schöne bei "Verdammt, die Zombies kommen" ist, dass der Humor wirklich gut funktioniert und man über die gesamte Laufzeit bei Laune gehalten wird, so dass keine Langeweile aufkommt. Dies liegt auch daran, dass sämtliche Figuren des Films interessant ausgefallen sind und man deren Treiben und Interaktionen gerne beobachtet. Da hätten wir den Chef des medizinischen Warenlagers, dessen Angestellten und seinen Lehrling, den Leichenkämmerer- und Verbrenner und eine bunt gemischte Truppe Partysuchender bestehend aus Punkern und Poppern, die auch gut in der "Class of Nuke'em High" zu finden sein könnten und welche sich, so unterschiedlich sie auch sind, zusammenraufen müssen, um sich gegen die Unmenge an Untoten zur Wehr zu setzen.
Neben den witzigen Charakteren hält der Film unterhaltsame Dialoge, viele spaßige Ideen wie zum Beispiel durch das Giftgas wiederbelebte halbe Hunde und aufgepiekste Schmetterlinge und nette Verweise auf George A. Romeros "Die Nacht der lebenden Toten" bereit, der hier als wahre Begebenheit ausgegeben wird.
Die Darstellung der Zombies weicht stark von den von Romero geschaffenen Standarduntoten ab, denn die Wiedergänger sind flott zu Fuß, klug und können sogar sprechen, was zur häufigeren Verwendung des Wortes "Gehirn", einer Erklärung für den Drang nach Selbigen aus dem Mund einer halben Zombiedame und der Bestellung von Sanitätern und Polizisten per Funk zum Stillen des Hungers führt.
Die Masken der Untoten sind durchweg gelungen, wobei besonders der grandiose Kellerzombie und die bereits genannte plaudernde Zombiein hervorstechen. Bei den Splattereffekten hält man sich die meiste Zeit etwas zurück, aber hin und wieder gibt es ein paar fiese Szenen wie die Spitzhacke im Kopf mit anschließender Absägung oder allerhand Gehirnfressereien, die aber nie wirklich erschreckend sind, sondern sich stimmig in das humorbetonte Geschehen einfügen.
Insgesamt ist "Verdammt, die Zombies kommen" ein durchweg unterhaltender Zombiespaß mit einigen Höhepunkten.