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"The Black Cat" ist eine von Lucio Fulcis peinlichen Entgleisungen, wie wir sie ja kennen. Die Story ist ausgesprochen dünn und besteht zudem aus Versatzstücken anderer Filmer bzw. Autoren wie E.A.Poe, ohne eine vernünftige Adaption darzustellen. Hier springt einem eher die Ideenlosigkeit in einer von Herrn Fulcis Tiefphasen entgegen. Das schauspielerische Niveau deckt dazu noch die Bandbreite von mittelmäßig bis lächerlich ab (die Synchro des Hellsehers treibt einem wohlig die tränen in die Augen). Die Krönung ist allerdings die Katze: sie gehört zwar zu den besseren Darstellern, doch das ständige Tiger-Hund-irgendwas-Gebrüll nervt, zumal sie ständig durch's Bild rennt, mit oder ohne erkennbaren Sinn (manchmal auch von 'nem Stofftier gedoubelt). Die Effekte passen sich geschmeidig in diese Art von Filmchen ein und werden den Gorehound mit "ich schmier mir ein bißchen Plakafarbe ins Gesicht" u.ä. fiesem Mist entsetzen. Alle inhaltlichen, sowie filmischen Mittel die bemüht werden, um dem ganzen Mystik zu verleihen, verpuffen in einer Geschichte um eine von einem Hellseher kontrollierte, mordende Katze.
Fazit: Nix für Gorehounds oder Atmosphärefanatiker, eher für eingefleischte Fulci-Komplettisten. 4/10 Gnadenpunkte.

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