Achtung! Jeder der sich diesen "Film" ansieht ist hinterher ein Stück dümmer - garantiert.
Die anderen Reviews/Kommentare zeigen ja bereits auf, was an dem Projekt alles schiefgegangen ist, aber man vermag es eigentlich trotzdem kaum zu begreifen, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Fassungslos nimmt man als Zuschauer die CGI-Effekte der Autokolonnen wahr, die weder perspektivisch noch farblich noch sonst irgendwie in den Film hineinpassen. Auch die Sound-Effekte des Verkehrstroms sind unterirdisch schlecht, in jeder Hinsicht billig und unpassend. Auch keiner der anderen Effekte kann annähernd Anerkennung gewinnen, in der Tat sind sämtliche Effekte sogar noch viel schlechter, als seinerzeit in der Klapperschlange-Fortsetzung - und das soll ja schon was heissen. Jede Outer Limits-Folge bietet da mehr.
Fast noch mehr als die Effekte schmerzen die Logiklöcher in der "Handlung". Kaum ein ineinandergreifen der Handlungen oder Aktionen ist zu erkennen. Als Beispiel sei mal folgende Szene herausgegriffen:
Auf der Flucht vor plötzlich im 70. Stockwerk eine Hochhauses auftauchenden agressiven Käferscharen fällt den beiden Protagonisten nichts besseres ein, als über die Brüstung eines Balkons zu springen - wohlbemerkt im 70. Stockwerk eines Hochhauses! Das sie dann nicht sterben verdanken die Beiden einem durch eine Zeitanomalie plötzlich anwesenden Riesenbaum, in dessen Geäst die Beiden ca. 20 Stockwerke tiefer unverletzt landen und das ganze dann auch noch fast als "normal" abtun.
Und: Nein, ich bin nicht betrunken. Das passiert wirklich und ist sogar noch fast eine der harmloseren Sachen die einen Zuschauer dieses Machwerkes quälen.
Wie auch immer, jedes weitere Wort über den Film wäre verlorene Zeit. Lasst einfach die Finger davon und schaut euch was gehaltvolleres an, zum Beispiel die Ziehung der Lottozahlen vom November 1967.