Review

Nach all den eher durchwachsenen Kritiken stand ich dem Film etwas skeptisch gegenüber. Doch mein gestriger Kinobesuch hat mich dann eines Besseren belehrt. "Das Vermächtnis der Tempelritter" ist eine unterhaltsame Schnitzeljagd nach einem verlorenen Schatz mit einem guten Nicolas Cage (als Bejamin Cates) in der Hauptrolle.

Wer allerdings eine typische Jerry Bruckheimer-Krawall-Orgie erwartet, wird sicherlich etwas enttäuscht von dieser Produktion sein. Außer am Anfang (als das Schiff explodiert) und am Ende (im Schacht) gibt es eigentlich keine wirklich großen Actionszenen. Ein paar Schiessereien im Verlauf des Films, und das wars dann. Das Hauptaugenmerk der (nicht immer logischen) Story liegt auf der Suche nach Hinweisen, die zu einem verschollenen Schatz der Tempelritter führen sollen. Diese Hatz von Rätsel zu Rätsel wurde ziemlich unterhaltsam und spannend inszeniert. Es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf und man ist selbst auch immer gespannt was denn nun die Lösung des jeweiligen Rätsels ist. Nicolas Cage wurden hierbei mit Diane Kruger (als Abigail Chase) und Justin Bartha (als Riley Poole) zwei sympathische Figuren zur Seite gestellt, die auch für einige Lacher sorgen (Diane Kruger wurde allerdings ziemlich mies und emotionslos synchronisiert). Sean Bean spielt gewohnt gut den Gegenspieler (Ian Howe) und auch Harvey Keitel (als FBI-Agent) und John Voight (als Cates' Vater) sind in Nebenrollen zu sehen.

"Das Vermächtnis der Tempelritter" kann mit anderen Bruckheimer-Produktionen wie "Con Air" und "The Rock" zwar nicht mithalten, aber wen es nicht stört, dass große Actionszenen ziemlich rar sind, wird mit diesem Film zwei Stunden lang gut unterhalten.

Details
Ähnliche Filme