Ich dachte, ich werde verrückt, als ich in diversen Kinokritiken gelesen habe, der Film hätte keine Spannungund käme bei weitem nicht an "Con Air" oder andere frühe Werke ran, bei denen Nicolas Cage eine Hauptrolle hatte. Wer dem Film etwas vorzuwerfen hat, der soll dies tun, denn für den Skeptiker und den Realisten gibt es hier genug zu kritisieren, doch wer sagt, dass dieser Film keine Spannung hat, täuscht sich meiner Meinung nach gewaltig. Gerade der Wettlauf zwischen den beiden Kontrahenten, die das perfekte Gegenteil darstellen (der eine geplant und korrekt, der andere hart und dominant) macht dieses Meisterwerk zu einem Fingerknabberspektakel. Fragen wie "Wer entdeckt den nächsten Hinweis zuerst?" und "Welche Wendung wird wohl als Nächstes kommen, um den symphatischen Nicolas Cage erneut in die Bredouille zu bringen?" bewegen den aufmerksamen und ernsthaft interessierten Zuschauer pausenlos, doch dazu muss man sich in den Film hineinversetzen können. Wer dies nicht kann, weil einem der dargestellte Wettlauf zu langweilig (was ich nicht verstehen kann) oder zu albern erscheint, wird dem Film nichts Positives abgewinnen können, außer den am Anfang recht guten Actionszenen.
Fazit: Die Schauspieler sind gut, das Drehbuch war eine der besten Ideen des Jahres 2003 (oder wann auch immer es geschrieben wurde ;)) und der Zuschauer leidet mit Cage mit, vorausgesetzt, er kann sich in den Film hineinversetzen!