Handlung:
Benjamin Gates ist Nachfahre einer Familie, die einst von Charles Carroll ein Geheimnis anvertraut bekam: durch dieses entdeckt er, dass auf der Rückseite der Unabhängigkeitserklärung die Karte zu einem Tempelritterschatz, der einst vor den Briten versteckt wurde, sein soll.
Ben ist besessen davon, den Schatz zu finden, wie alle aus seiner Familie, mit Ausnahme seines Vaters. Nun drängt allerdings die Zeit, denn ein zwielichtiger Geschäftsmann ist dem Schatz ebenfalls auf der Spur.
Meinung:
Ein Jahr nach dem Erfolg von Dan Browns Krimi Sakrileg, aber zwei Jahre vor dessen Verfilmung, schickte Disney mit Nicolas Cage ihren eigenen Schatzsucher los, der verborgenen Hinweisen mit historischem Background hinterher jagt, um ein altes Geheimnis zu lüften und fragwürdigen Gestalten zuvor zu kommen.
Ist das Konzept neu? Eher nicht. Trübt das den Unterhaltungswert der Schatzjagd? Kein bisschen. So wüst einige Ideen erscheinen mögen, passig konstruiert ist es allemal. Gerade, weil man geschickt amerikanische Geschichtstrivia mit einbaut, ohne, dass das Treiben furztrocken wird.
Neben Gerätsel, etwas familienfreundlicher Action und Humor sorgt auch der Cast für Spaß. Okay, Diane Kruger wird nie meine Favoritin werden, passt sich aber ordentlich ins Gefüge ein, Cage macht richtig Laune als Protagonist (seine Art funktioniert ideal für die Rolle), Sean Bean geht immer (gerade auch als Fiesling) und andere Gesichter wie Jon Voight und Harvey Keitel sieht man auch immer gerne.
Kurzum:
Zwar nicht gerade innovative, aber hochunterhaltsame, familienfreundliche und Schatzsuche mit Nic Cage.