Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 02.09.2008

Versatzstückflickwerk mit Schockerbrochenem, dass es einem hochkommt. Stets darum bemüht, den Zuschauer quasi im Takt zu erschrecken, kandidelt der wenigstens handwerklich solide-splattrige Horrorstreifen sämtliche Klischees über, dass die Schwarte kracht. Alleine die Opening Sequence schreit nur so nach "Scream", ohne dabei parodistisch rüberzukommen. Dann etwas Clownshorror, Krankenhaus- und "Fremde-Stockwerke"-Grusel, ein bisschen Körperhorror, Wackelgestalten, Asiaeinflüsse und All American-Teens, schön luftdicht zu einem Würfel komprimiert, den es dem Konsumenten mit einem Haps im Hals zu versenken gilt. Funktioniert ja auch - aber nicht, ohne dass es dem Sehnervvergewaltigten anschließend wieder den Rachen hochkrabbelt. Nächstes Mal am besten weniger Stileinflüsse verarbeiten. Danke.

*weitere Informationen: siehe Profil

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