Review

Gesamtbesprechung

Mit Erben des Fluchs gehen scheinbar die Abenteuer des legendären Serienkillers Jason Voorhees in Serienform weiter.

Zumindestens ist dies die Spur welche mich auf die Serie Erben des Fluchs brachte.
So heißt die Serie nämlich im Original Friday the 13th: The Series.
Letztendlich aber hat die Serie gar nichts mit dem besagten Killer oder einem Camp Crystal Lake an dem die meisten Filme der Kino Serie spielten zu tun.

So erfährt der Zuschauer in der ersten Folge das Micki Foster und Ryan Dallion von ihrem verstorbenen Onkel einen Antiquitätenladen geerbt haben.
Um möglichst schnell das alte Gerümpel - wie sie meinen - loszuwerden, veranstalten die beiden einen Räumungsverkauf. Viel zu spät bemerken sie jedoch, das auf fast allen Gegenständen ein Fluch liegt, weil Onkel Lewis seine Seele an den Teufel verkauft hat.
Ein ehemaliger Lieferant von Onkel Lewis Jack Marshak unterrichtet die beidem von dem Fluch.
In den nun folgenden Episoden und damit der Serie geht es für die drei darum die Gegenstände rechtzeitig zurück zu holen um schlimmeres zu verhindern.
Ab der dritten Staffel wird Ryan Dallion durch Johnny Ventura ersetzt, da Ryan durch einen Fluch zum Kind wird.

Wirklich erschrecken dürfte die Serie heute wohl niemanden mehr.
Denn obwohl die Serie nicht schlecht gemacht ist bewegt sich der Gruselfaktor doch meist nur auf soliden Niveau.
Dazu kommt das das ganze inhaltlich selbst für die damalige Zeit altbekannte Themen in Horrorbereich wie Werwölfe, Vampire oder ähnliches gelagerte bietet.
Dabei steht außer Frage das viele Episoden durchaus auch heute noch überzeugen können.
Die Darsteller sind ebenfalls ein großer Pluspunkt.
Sie bieten gute Leistungen und deren Charakter führen gekonnt durch die teils wilden Abenteuer.
Der Härtegrad bewegt sich dabei auf mäßigen Niveau so das im Vergleich gegenüber zu den teilweise doch recht blutigen Schlachtfesten von Jason Voorhees das ganze sehr harmlos ist.
Ebenfalls muss man zugeben das trotz der guten Schauspieler eine wirkliche tiefe Charakterzeichnung nicht stattfindet bei den vier Hauptpersonen.

In den dritten Staffel wird das ganze etwas blutiger, wobei jene Staffel aber abfällt gegenüber seinen beiden Vorgängerstaffeln.
Dies liegt zu einem das Ryan Nachfolger Johnny nur bedingt sympathisch rüber kommt und man zudem aufgestellte Regeln der beiden ersten Staffeln ignoriert werden.
Auch wird eine reizvolle Thematik die am Ende der zweiten Staffel zum Zuge kommt in der dritten Staffel komplett fallen gelassen und auch sind einige Episoden sehr morbide.

So ist Erben des Fluchs eine Serie bei der eine gewisse Nostalgie hilft denn etwas angestaubt wirkt das ganze schon im Jahre 2020.
Aber einen gewissen Reiz und Charme mag man der Serie dennoch irgendwie nicht absprechen.
So gibt es von mir als Freitag der 13th Fan solide 6 Punkte. 

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