Auch der arme King Kong wurde mehrfach zum Trash verramscht - hier musste es die kleine Schwester des berühmt-berüchtigten Riesenaffen sein, die zum Hauptaugenmerk in dieser unlustigen britischen Pseudo-Satire wurde.
Abermals wird der Affe - oder auch die Äffin - verschleppt, um sich dann in London auszutoben. Zuvor versucht man mit diversen Tanzeinlagen und garstigen Zoten verzweifelt witzig zu sein. Tatsächlich konnte ich genau zwei Mal richtig lachen: Als es im Tumult auch Queen Elisabeth II. erwischt und bei einer Szene, die ich aus politisch korrekten Gründen nicht weiter ausführen möchte. Eine Love Story zwischen Madame Kong und einem Althippie gibt es dann auch noch obendrauf.
Der Rest ist irgendwo zwischen Tuntenballett und Brit-Humoreske anzusiedeln, wobei mir das Affenkostüm so vorkommt, als wäre es aus einem japanischen Film ausgeliehen worden..? Erinnerungen an "The Mighty Gorga" werden wach, wenn ein Schauspieler im Mottenfängerkostüm gegen einen Akteur im Gummi-Dino-Dress antritt. Ein Ringkämpfchen in Ehren kann niemand verwehren... Sogar deutsches Geld floss in diesen Stuss, so das mal wieder alle Richtigen beeinander sind.
Leider ist der Film in seiner großen Gesamtheit eine einzige Zumutung bis überhaupt nicht anschaubar. Hingegen sind die Peinlichkeitswerte astronomisch. In England wurde "Queen Kong" erst gar nicht in die Kinos gebracht, sondern erschien etliche Jahre später auf DVD.
Minimalwertung.