Review

-Spoiler inkl.-Na also, es geht also doch (noch). Nachdem unser guter, harter, geradliniger Steven seit Exit Wounds eigentlich nur noch Schund abgeliefert hat, ist into the sun tatsächlich wieder ansatzweise "oldschool". Keine sehr neue Story, aber dafür kurz und schmerzlos (abgesehen von ein paar Längen) runtergespult. Mehr erwartet man (von ihm) ja auch nicht unbedingt. Die Synchros sind endlich mal wieder richtig gut, besonders "Seine". Tatsächlich die alte, gute, die man von früheren besseren Werten kennt und besonders erwähnenswert, das der Sprecher sogar sehr gut japanisch spricht. Viel Action hat der Film zwar nicht zu bieten, eher kriminalistisch wie z. B. CSI, aber dafür hat Steven 3 gute Kampfszenen, in denen er scheinbar nicht gedoubelt wird....jedenfalls mal wieder schön anzusehen und man kann einiges erkennen. Sogar ansatzweise brutal wie seine Erstlingswerke, er bricht zwar keine Knochen, aber es wird viel mit dem Schwert geschitten. Wo Kill Bill 1 anfing, macht dieser Film weiter, nur nicht ganz so übertrieben. Dürfte sogar der blutigste Seagal-Film sein. Sein ihm zur Seite gestelltes Greenhorn hatte eine etwas unglückliche Rolle, war für ein paar dumme, klischeebehaftete Oneliner zuständig und erinnert mich ungemein stark an einen der Gruppe "Fettes Brot". Dessen Tod war zwar etwas überraschend aber nicht wirklich tragisch. Mir tats leid, das seine zükünftige Ehefrau dran glauben musste...ich hätts ihm direkt gegönnt. Bisschen übertrieben waren auch die sogenannten Bösewichte, wirkten alle wie kettenrauchende Obertunten, aber darüber kann man hinwegsehen. Der gesamt Film ist nahezu todernst und es gibt kaum was zu lachen, bzw. es gibts nichts unfreiwililg komisches, wie in den Filmen zuvor. 8/10, normalerweise wären es weniger, aber dafür endlich mal wieder ein gelungener Seagal, den man nicht vor lauter Anfangsfrust gleich nach 10 min. wieder stoppen möchte;)

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