Das hier sollte also Steven Seagal's Comeback nach Exit Wounds werden... Um es vorweg zu nehmen... Nein!
Der Film bietet nichts, aber auch garnichts neues, die Handlung ist bei den Haaren herbeigezogen und schon tausendmal gesehen, die billige Musikuntermalung raubt einem den letzten Nerv. An und für sich sind die Bilder von Japan bei Nacht recht schön anzusehen, also rein von der Optik her gibts zumindest kaum was zu meckern. Nun, was ist dann das Hauptproblem? ... Ganz einfach, die Action! Es gibt einfach kaum etwas zu sehen. Und das ist für einen "Action" Film schon ziemlich erbärmlich. Endlose Dialog-Szenen langweilen hier den Konsumenten, die zwei bis drei mal ganz kurz durch etwas (ganz wenige) Action unterbrochen werden, ansonsten herrscht aber nur Laber-Debatte. Schon schade was aus Good Old Steven geworden ist, sitzt die ganze Zeit nur doof-blickend und kaum verständlich nuschelnd herum. Immerhin darf er im Showdown (der erstaunlich blutig und hart ausgefallen ist) mal ein wenig das Samurai-Schwert schwingen und unmotivierte One-Liner von sich geben, also fast wie in guten alten Zeiten. Aber gerade in diesen Szenen wird er augenscheinlich von einem Stuntman gedoubelt.
Fazit: Sehr langweiliger Action-Film ohne viel Action und einem sichtlich lustlosem Steven Seagal. Das nette Ende allerdings entschädigt zumindest ein klein wenig für die vergeudete Zeit. Muss man nicht gesehen haben.
3/10