Review

Nach dem etwas schwächeren "Out of Reach" erreichte mich die fast von Steven Seagal im Alleingang aufgstellte Produktion von "Into the Sun".
Hier bei den Reviews gibt's ja dazu die unterschiedlichsten Meinungen. Mit meiner eigenen kann ich die große Mehrheit unterstützen.

Die Handlung ist derart banal, dass man eigentlich nicht mal einen Satz dazu schreiben braucht. Seagal ist (wie immer) ein Ex-Agent (man sollte ihm allmählich die Ehrenmitgliedschaft beim CIA anbieten), der diesmal ausnahmsweise nicht in Polen oder Ungarn die bösen Jungs platt macht, sondern im schicken Japan.

Und da bin ich auch gleich beim Positiven: Die Location. Diese wertet die ansonsten recht durchschnittliche Produktion doch deutlich auf und tröstet sogar über manche Längen hinweg.

Wobei wir dann schon bei den Schwächen angelangt wären:
1. Viel zu wenig Action, aber dafür fast ausnahmsweise nur Fights und ein blutiges Finale, das etwas länger hätte sein können.
2. Steven Seagal ist wie zuvor leicht übergewichtig und trägt deshalb auch immer lange Mäntel. In den Kampfszenen musste er wohl weniger gedoubelt werden, weil man hier auf Akrobatikeinlagen Marke "Belly of the Beast" verzichtet hat.
3. Diese DVD-Premiere bietet wenig Spannung (fast noch weniger als "Out of Reach").
4. Für 16 Millionen kann man vergleichweise rasantere Ware erwarten (siehe "Submerged").

Fazit: Leichter Aufwind für Seagal, der hier seine eigene Musik beigesteuert hat und das Lied für den Abspann singt (Singen tut er übrigens besser als Schauspielern!), aber trotz allem nur ganz leicht über dem Mittelmaß! 6/10 Punkten.

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