Review

Steven Seagal im Aufwärtstrend, vor allem nach dem Trauerspiel " Black Dawn ". Into the Sun lässt mal wieder auf ihn hoffen, er wird nie wieder Werke wie " Marked for Death " machen, aber hier liefert er mal wieder etwas brauchbares für seine Fans ab.

Inhalt:
Ein Politiker wird ermordet. Die CIA vermutet dass die Tongs und die Yakuza gemeinsame Sache machen, also schicken sie Travis Hunter ( Steven Seagal ) mit einem Grünschnabel ( Matthew Davis ) los um dies zu untersuchen und vor allem zu verhindern. Als dabei Travis Freundin ermordet wird ist klar dass er sich dafür rächen will.

Auch wenn viele den Film als Langweilig bezeichnen, ich fand ihn irgendwie richtig gut. Vielleicht liegt das einfach auch an Steven Seagal. Er hat abgenommen, wird zwar manchmal mit einem langen Mantel kaschiert, trotzdem sieht am ihm die abgespeckten Kilos deutlich. vor allem zeigt er hier mal wieder wenigsten halbwegs schauspielerischen Einsatz. Man sieht er ist mit mehr Elan an die Sache ran gegangen, nicht so lustlos wie in manch seiner anderen Werke. Vor allem wird er nicht so oft gedoubelt, man sieht bei den Fights einfach öffter sein Gesicht und er darf wieder ein paar Knochen selber brechen, sogar ein paar Schwertszenen hat er wieder selber gemacht. Außerdem hat er hier seine alte Synchronstimme wieder und die passt einfach am besten zu ihm. Auch die retlichen Schauspiler machen ihre Sache gut.

Eigentlich hätte der Film im Kino laufen sollen, aber ist dann doch nur eine Direct to DVD geworden, weil dieser Film an den Kassen wahrscheinlich nicht sehr arg geklinglet hätte. Wie schon oben gesagt bezeichnen die Meisten den Film als etwas langatmig, es hätte mehr Action hineingehört, wo ich auch zustimme. Aber man darf nicht vergessen dass " Into the Sun " kein Actionfilm darstellen soll, sondern einen Thriller. Und für einen Thriller ist ordentlich was vorhanden. Am Anfang die Dschungelszene wirkt etwas an den Haaren herbeigezogen, die Action ist nicht späktakulär, aber passabel. Und sie sorgt für einen furiosen Auftakt, denn dann wird es leider etwas ruhiger mit der Action, erst in der letzten halben Stunde darf Seagal dann richtig aufdrehen. Die letzte halbe Stunde ist toll geraten, da wird geprügelt und mit dem Schwert aufgeschlitzt, zum Schluss wird einem richtig gute Action serviert und auch schön blutige, zum Beispiel Arm Abhacken, Bauch aufschlitzen und blutiges Abstechen. Leider ist Kampfmäßig nicht sehr viel los, Seagal muss hier leider nur zweimal ran, aber man kann nicht alles haben. Zwischendurch gibts immer hin ein paar blutige Hinrichtungen, damit einem nicht langweilig wird.

Man merkt dass hier mal wieder mehr Budget zur Verfügung stand, denn die Kulisse ist einfach toll. Mink holt überall das Beste aus Tokyo heraus und die Musik untermalt den ganzen Film perfekt. Leider führt Mink in den Film zu viele Leute ein, da hätte man sich ein Haufen Dialoge sparen können und ein bisschen mehr Action hineinsetzen können. Der Vorteil ist, dass man mal einen richtigen Einblick in die Yakuza bekommt, aber das stört manchmal. Auch die nebenbei laufende Liebesszene wirkt etwas aufgesetzt und ist nur Aufhänger dafür, dass Seagal zum Schluss ein ganzes Haus niedermetzeln darf, aber wo ist das nicht so, Rache ist das Beste und einfachste Motiv in der Filmwelt.

Fazit:
Ist ordentlich geworden das neue Seagal Vehikel, zwar wenig Action, aber Seagal ist besser in Form und motivierter und muss nicht immer gedoubelt werden. Alles in allem können Seagal Fans ungeniert zugreifen, er hat schon wesentlich schlechtere Filme gemacht.

Details
Ähnliche Filme