In "Into the Sun - Im Netz der Jakuzza" spielt Steven Seagal
Travis Hunter, der nach der Ermordung seiner Fau von der Yakuzza zum gnadenlosen Rachefeldzug zurückschlägt.
Dieser Film ist auf gar keinen Fall (wie ich fälschlich zuerst glaubte) billig und auch kein richtiger Actionfilm. Es handelt sich hierbei vielmehr um einen stylischen, in Tokyo gedrehten Thriller um ein Komplottmit kleinem Rachefeldzug eines traurigen Steven Seagals. Die Locations sind super (zu meiner Beruhigung endlich mal wieder nicht im Ostblock gedreht) und bei all den Ermittlungen und der
(für Seagal - Filme relativ vielen) Handlung kommen jedoch auch die Kampfsport - Fans auf ihre Kosten. Spektakuläre Kämpfe gibts hin und wieder und vor allem der blutige
Samurai - Schwertkampf (a la "Kill Bill Vol.1) zum harten Finale hatte es in sich und erzwang bei mir ein positives Staunen. Leider blieb bei diesem Thriller die Action ein wenig auf der Strecke, macht aber eigentlich auch nichts, denn wer sagt dass Staven Seaga nur sinnfreie (aber meiner Meinung nach immer gute) Actonfilme machen muss. Eigentlich sehe ich den kleinenImagewechsel sogar als positiv überraschende Abwechslung.
Zum Abschluss möchte ich sagen, jeder der ein B-Movie erwartet sei gewarnt : mit diesem Film knüpft Steven Seagal an seine guten alten Zeiten an, in denen seine Filme an den Kinokassen noch für lange Schlangen sorgten und die Produzenten mit hohen Besucherzahlen und guten Einspielergebnissen zufriedenstellten. Außerdem hätte ich diesen Film viel lieber im Kino gesehen, er hätte es sich mehr als verdient, zumahl
Steven Seagal eine sehr gute Leistung abgab und auch deshalb, weil der Film total auf Kinoniveau ist.