Review

Into The Sun ist optisch ein echt schöner Film. Regisseur Mink hat das optisch klar das beste aus dem vorhandenen Budget rausgeholt und der Film ist sehr ansehnlich geworden. Vorallem die Abwechslung, mal weg vom Seagal-typischen Ostblock zu kommen, das war schon ne gute Sache. Der Soundtrack des Films gefiel auch gut, da es sich des öfteren um Songs von Steven Seagal handelt (4 Stücke etwa von "Songs from the Crystal Cave").

Im Film geht es nicht so im 7-Minuten-Rhytmus zur Sache wie in anderen Filmen von Steven. Und das ist auch zugleich die Schwäche des Films. Es wird viel geredet.. und geredet... und geredet. Der rasante Start, das kurze Intro (Setup-Time) und dann schon die erste Quartier-Prügelei mit Steven mit den Jung-Yakuza's, das war beinahe wie in alten Zeiten. Diese Auseinandersetzung erinnerte mich stark an die Bar-Prügelei in "On Deadly Ground". Super Szene. Dann kam irgendwie lang nichts. Der Schluss ("Ich marschier einfach durch die gottverdammte Vordertür") gehört schon wieder zum besseren, da kam beinahe ein bisschen Kill Bill-Stimmung auf. Gut gemacht, aber.... zu viele Längen... zu viel Japanisch (auch wenn's die Sache authentischer macht).. und ja, Stevens verstorbene Freundin, welche beinahe ein Drittel so alt ist wie Steven selbst, hätte man gleich weglassen können.

Alles in allem ein solider Seagalstreifen, der von mir 5 Punkte bekommt.

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