Dieser Film darf auf keiner Party fehlen! Auf keinen Fall!
Nachdem Jehovahs Zeugen Auf einer fröhlichen Geburtstagsparty einfallen, sich in Monster verwandeln und Familie und Gäste töten, flieht der Gastgeber mit seiner Freundin natürlich (wie es wohl jeder tun würde) in den S/M Puff seines Kumpels. um mit dem dort vorhandenen Waffenarselnal (das man da ja braucht, um die Kunden zu quälen, also Kettensägen und solches Zeug) die seltsamen Fanatiker auszulöschen. Klappt nicht so ganz prima, erst recht nicht, nachdem die Mönche mit den schlechten Silikonglatzen ihren Gott (oder so) "Kalimar" beschworen haben. Doch es kommt unerwartete Hilfe.
Ja, das Erstlingswerk des Cradle of Fear Regisseurs Alex Chandon ist extram schlecht, weiß darum und stilisiert es zur Stärke hoch. Viel Esprit kann man hier eben so wenig erwarten, wie gute Effekte, aber es sind wenigstens viele Effekte und durch seinen stumpfen Humor provoziert der Film Lachkrämpfe. Wenn männliche Dominas in Ledertanga und mit einer Peitsche bewaffnet einem riesigen Pappmachée Monster zu Leibe rücken wollen, wer kann sich da schon das Lachen verkneifen? Ernsthaftigkeit ist natürlich an keiner Stelle zu finden, was sehr gut so ist. Es gibt, wie erwähnt, reichlich Splatter, allerdings ist der (vor allem bei der Ermordung der Mutter) sehr schlecht gemacht, was weitere Pluspunkte einbringt, für die unfreiwillige Komik. Im Laufe des Filmes werden die Effekte übrigens immer besser. Die Redneck Inzest Familie am Ende sorgt auch für einige Lacher und ist so herrlich schräg, dass der Film schon allein wegen ihnen seinen Kultstatus mehr als verdient hat.
Doch das wirklich Beste, was wir zu sehen bekommen, ist dass Pappmachée Monstr Kalimar! Grün, schlecht, aus Pappe, sehr witzig. Ein garantierter Lacher, besonders mit viel Bier. Also: Beim nächsten Videoabend unbedingt mal diesen Film zeigen, der Hammer!
10 von 10 Punkten, wegen einfach unvergleichlichem, Humor!