Review

What kind of goddamn catholic school is this anyhow?!

Der war einfach zu mögen… Ein später Slasher? Aus Australien? Mit vielen oft nackten jungen Mädels? Über einen Killer mit Selfmade-Stacheldraht-Erdrosselungstool? An einer katholischen Mädchenschule? Mit cheesy 80s-Poprock? Du hattest mich doch schon bei „Slasher aus Australien“! Count me in! 

Ein rostiger Galgen

„Bloodmoon“ ist ein odd slasher out und eine kleine australische Entdeckung. Viel zu spät für den Slasherboom rund um Jason und Freddy. Deutlich zu früh für den Slasherboom rund um Ghostface. Und doch eh sein ganz eigenes Ding. Wie's die Aussies eben so machen. I like that! Mittendrin gibt’s einen krassen Bruch. Überraschend. Hänger oder klasse Twist?! Entscheidet selbst. Ich musste mich jedenfalls vergewissern nicht umgeschaltet zu haben. Dermaßen auffällig und weird ist diese Abzweigung und mal etwas andere Entblößung. Und doch macht das „Bloodmoon“ zu etwas Besonderem. Etwas, das wohl nur aus Australien kommen konnte. Auffällig anders. Gegen Sehgewohnheiten. Gegen Regeln. Manchmal gegen Logik. Oder gar die Gesetze eines „guten“ Films. Gegen den üblichen Slasher mit Sicherheit. Das kann zu einem Fallenlassen wie mit einer heissen Kartoffel führen. Oder zur Steigerung der Bewunderung. Ich tendiere zu Letzterem. Ich war verdutzt. Ich war noch aufmerksamer als vorher. Und das war definitiv nicht mehr der „Standardslasher“, den ich erwartet hatte und wie er auch beginnt. Immer etwas off, immer etwas unangenehmer, erst recht unberechenbarer. Obwohl man den Killer früh kennenlernt. (Unnötig?) Komplizierter als man anfangs meint. Rechnet man dazu das klasse Tötungstool (Dornenkrone?!), die vielen Nacktheiten, die qualitativ wertige Arbeit eines Bondkameramanns (!) und eine gewisse australische Schwitzigkeit und Boshaftigkeit - ja dann ist „Bloodmoon“ sicher empfehlenswert für die richtige Crowd und Nische! Nie klassisch gut. Never ever! Aber eine erinnerungswürdige Randnotiz. 

Boobies & Nudies

Fazit: blutig, nackig, strange… (k)ein Aussie-Slasher von der Stange. Zwischen Glamrock, Slasher und fast tragisch-trauriger Außenseiterballade. Die Details reißen's heraus - zumindest für hardcore Fans des Subgenres! 

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