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Wieder einmal wird mit nur ganz wenig Aufwand das Demütigen und Brechen einer Frau (sie muss u.a. vor Publikum urinieren und geniert sich natürlich) zur Kunst erhoben. Zur Belustigung eines bösen, totkranken Greises wird wieder Bondage in allen Varianten zelebriert, japanischer geht es nicht. Wenn gleich zu Beginn eine offensichtlich computeranimierte Schlange (die aus dem Titel?) in einem Frauenmund verschwindet, dann ist das schon ein schlechtes Vorzeichen. Die Einblicke in die knallharte japanische Geschäftswelt sind beinahe interessanter als der seltsame Fesselspiele-Zirkus, der ab der 40. Minute startet. Weil die Opfer-Heldin von Beruf Tangotänzerin ist, nehmen kitschige Tanzeinlagen neben den Misshandlungen einen großen Raum ein. Sicher alles mysogynistisch, aber nicht hart im Sinne von etwa US-Torture-Porn.

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