Nach 12 Jahren Drehpause, setzte sich der Meister noch einmal auf den Regiestuhl und hier ist Roger Cormans Frankensteinverfilmung. Die Story über den Wissenschaftler Dr. Joe Buchanan aus der Zukunft, der per Zeitstrudel in die Vergangenheit geschleudert wird und auf Dr. Frankenstein trifft, hört sich gar nicht mal so schlecht an (richtig trashig eben), allerdings sollte man nicht zuviel auf die Logik geben.
Mr. Corman wusste wohl nur nicht recht wie er seine Schwerpunkte setzen sollte. Der Film pendelt die ganze Zeit zwischen der Zeitreisethematik und dem Frankensteinmythos hin und her, ohne sich klar für eine Position zu entscheiden.
Die Zeitreisethematik und das Treffen von Dr. Joe Buchanan mit Mary Shelly sind zäh und kommen nur schwer in Fahrt. Richtig los geht’s erst wenn das Monster auftaucht und gegen Ende gewinnt der Film dann noch einmal zusätzlich an Schwung.
Ein paar derbe, aber kurze Szenen gibt es auch zu sehen: So reißt das Monster einer Palastwache das Herz heraus oder es fliegen schon einmal Arme und Beine durch die Gegend.
Corman-Fans und Frankensteinanhänger können einen Blick riskieren.