Inhalt/Anmerkungen:
Ta Ko Kan beherrscht das Land mit eiserner Faust und unvorstellbarer Grausamkeit. Eine Opposition ist bislang nicht erkennbar.
Doch im Kloster der Shaolin und bei einer Familie, die ein Gasthaus betreibt, formiert sich erster Widerstand.
Der Gasthausbesitzer Yang Hung (Tien Feng) hält die Fäden des Widerstands in der Hand. Zugang zu Ta Ko Kan hat er durch seinen Neffen Ma Yu Hu, der gleichzeitig der Adoptivsohn Ta Ko Kan´s ist, nur ahnt der Herrscher nichts davon, dass sein Adoptivsohn Verwandter seiner Gegner ist.
Dem Widerstand angeschlossen sind Yang Hung´s Tochter Fung (Polly Shang Kuan), sein Sohn Ma Yu Lung (Wang Kuan Hsiung), Yang Feng (Sze Ma Lung), der bei einem befreundeten Meister KungFu erlernte, sowie Seng Feng (Sek Fung) einem Studenten des Shaolin-Klosters, der das Bindeglied zum Kloster ist..., außerdem dabei ist Li, dessen Brüder von Ta Ko Kan brutal umgebracht wurden.
Doch die Spione des Machthabers haben Lunte gerochen, es kommt zu ersten Kämpfen. Diese durchziehen den ganzen Film, und kulminieren in einem äußerst intensiven, langen und mörderischen Show-Down...
Die Darsteller: Der Film lebt nicht nur von einer episodenartigen, spannenden Storyline, sondern vor allem vom Können seiner Darsteller und vor allem seiner Darstellerin. Das KungFu was hier gezeigt wird, ist hart und kernig..., wirklich auf hohem Niveau. Das sind intensive Fights..., der Endkampf..., schier endlos aber nie langweilig..., mörderische Schläge, nervenzerreißende Spannung.
Tien Feng spielt den verschlagenen Gasthaus-Besitzer mit der ihm eigenen unnachahmlichen Art.
Sze Ma Lung..., seine Ellenbogen-Technik sucht seinesgleichen.
Aber der Star des Films ist für mich eindeutig Polly Shang Kuan, die hier eine ihrer besten Leistungen zeigt. Die ebenso agile wie attraktive Darstellerin glänzt vor allem durch ihre Tritt-Techniken..., watch her kicks!
Die Machart: Neben der Story und den Darstellern stimmt eigentlich alles andere auch. Die Ausstattung, die Atmosphäre, die Schauplätze...., viele Außenaufnahmen. Gleich am Anfang besticht das Opening durch einen grandiosen Wasserfall, der in einem wuchtigen Felsmassiv herrunterrauscht..., auf einem Fels liest dabei Darsteller Sek Fung im Buch der Shaolin, unterbrochen davon, wie einige männliche Darsteller des Films jeweils eine Kata vollführen. Das hat Stil.
Für mich ist "Der Todeshammer der Shaolin" ein schöner, knackiger Eastern und dahingehend ein besonderer Film, da es im Jahre 1981 der erste echte Eastern war, den ich je sah. Da wird man sofort genre-süchtig.
Vor allem die Fights gefielen mir und die Atmosphäre dieses Streifens, die KungFu-Fighst sind lang und intensiv..., und Polly ist in Bestform.
Eines muss noch positiv hervorgehoben werden: Die Leibwache Ta Ko Kan´s..., sie sind kein Kanonenfutter, sondern harte Gegner, perfekt ausgebildet. Unsere Helden..., sie müssen alles aufbieten. Und Ta Ko Kan..., er erscheint unbezwingbar, unsere Helden verzweifeln fast.
Wer die DVD von EuroVideo noch nicht hat..., als Easternfan gehört dieser Film, "Der Todeshammer der Shaolin", in jede Sammlung...