Charles Robert Darwin (* 12. Februar 1809 bis 19. April 1882) war ein britischer Naturforscher und gilt als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler überhaupt.
Charles Darwin entwickelte und propagierte, unabhängig und doch gemeinsam mit Alfred Russel Wallace, die Theorie eines natürlichen Prinzips der Evolution durch graduelle Variation und natürliche Selektion. Sie erklärt die langsame Aufspaltung der Organismen in viele verschiedene Arten als Folge von Anpassungen an den Lebensraum. Von dieser Theorie leiten sich heutzutage alle modernen Evolutionstheorien ab. Siehe auch Darwinismus.
Als Darwinismus bezeichnet man die biologische Evolutionstheorie von Charles Darwin, wobei manche mit dieser Bezeichnung eine besondere Betonung auf Evolution durch natürliche Auslese legen. Daneben wird der Begriff auch in der Bedeutung des universellen Darwinismus verwendet, einer Theorie der Evolutionsmechanismen, die besagt, dass in beliebigem Rahmen (d.h. auch außerhalb der Biologie) bei Vorhandensein von Evolutionsfaktoren eine Evolution stattfindet. Im 19. Jahrhundert war Darwinismus auch ein gebräuchlicher Oberbegriff für mehrere Theorien und Konzepte aus der Biologie, der Philosophie und den Gesellschaftswissenschaften. Die Bezeichnung Darwinismus wird oft abwertend von Gegnern gebraucht. Deshalb wird sie heute von einigen Wissenschaftlern abgelehnt.
(Quelle: Wikipedia)
Darwins Gesetz: Only the Strong survive.
Vor einigen Jahren wurden Nilbarsche im Viktoriasee in Zentralafrika ausgesetzt (an ihn grenzen die Länder Kenia, Tansania und Uganda), welche sich blühend vermehrten und so ziemlich alle heimischen Fischarten verdrängten. Seiher geht es mit dem Ökosystem dieses mitunter größten Sees unseres Planeten den Bach runter, doch der Export der Barsche nach Europa und Russland blüht. Täglich landen große Frachtflugzeuge aus der besseren Welt, laden den Fisch auf und düsen wieder ab.
Könnte man doch meinen, dass die Flugzeuge gleich Hilfsgüter, Lebensmittel, Klamotten oder Medikamente in die von Armut, Hunger und Seuchen zerfressene Gegend liefern, wäre doch ganz praktisch… Doch die Flugzeuge kommen leer, das jedenfalls die Stellungnahme der Piloten und auch der landläufige Glaube.
Doch die Wahrheit sieht noch viel ernüchternder aus: Die Flugzeuge bringen Waffen, die in Kriegsgebieten wie dem Kongo oder Ghana ihre Verwendung finden.
Somit verdient der Westen doppelt: am Fisch und an den Waffen.
Die meisten Leute in der Region um den Viktoriasee verdienen ihr Geld als Fischer, was allerdings kaum zum Leben reicht, doch die Maßstäbe von lebenswertem Leben dürften in einer Region mit der Lebenserwartung von 39 Jahren ohnehin etwas anders aussehen. Das große Geld winkt nur als Soldat, was viele auf einen kommenden Krieg hoffen lässt.
Neben dem Fischfang ist Prostitution das am meisten nachgegangene Gewerbe in dieser Region. Der Mann verdient das Geld, stirbt wie Millionen andere jährlich an AIDS, …was soll die Frau also machen, um sich und die Kinder zu ernähren!?..., womit der Teufelskreis seinen Lauf nimmt.
Aber wenn die Region so reich an Fisch ist, dann dürfte dort doch niemand Hunger leiden müssen, oder!? Leider auch falsch. Den kompletten Fisch, das heißt die Filetstücke bekommen wir. Was wir der hungrigen Masse zurücklassen sind lediglich die Fischabfälle, das Gerippe und die Fischköpfe, welche tatsächlich ganzen Länderstrichen als Nahrung dienen.
DARWIN’S NIGHTMARE ist ein unvorstellbar betrübender, wachrüttelnder und in seiner Eindringlichkeit und Direktheit Schuldgefühle verursachender Dokumentarfilm über das Sterben und die Ausbeutung eines ganzen Kontinents. Das schwache Afrika, das im Sog der Globalisierung keinen Fuß mehr auf den Boden bekommt und von den stärkeren Nationen nur noch mehr zermalmt wird.
Ich bin, wie die Piloten, die es gar nicht interessiert, welche Fracht sie da in die Wiege der Menschheit befördern, ein politisch viel zu ungebildeter Mensch, aber ich kann euch sagen, da läuft was gewaltig schief…
Da weiß man plötzlich wieder, warum man bei Kuttner nicht mitlachen kann oder sich schlecht fühlt, obwohl’s einem gut geht.
„We feed the World“? Ne, we EAT the World…