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Der Hund von Baskerville ist der Pilotfilm der 14 abendfüllende Abenteuer des Meisterdetektivs dauernde Spielfilmserie mit Basil Rathbone als Holmes und Nigel Bruce als Dr. Watson. Als Thema wurde gleich die wohl bekannteste Geschichte aus Arthur Conan Doyles Feder gewählt und mit ziemlich großen Studioaufwand gefilmt.
Die Episode punktet dabei besonders durch ihre atmosphärische Gruselatmosphäre, die zwar erkennbar durch Kulissen generiert wird, aber durch den schwarz/weiß Flair durchaus Wirkung hat. Die Story rund um den uralten Familienfluch wurde recht detailgetreu fotografiert und bis auf einige recht überflüssige Einschübe auch spannend und kurzweilig  umgesetzt. Holmes und Watson leisten sich einige amüsante Dialoge, in der Sherlock sich gewohnt scharfsinnig durch die jeweilige Situation schlußfolgert. Die beiden sind jedenfalls eine gute Kombination dieser beiden Charaktere, was natürlich auch für die Schauspieler gilt. Auch der Rest des Casts verkörpert die mysterioöse Sumpfgemeinschaft sehr ordentlich. Beinahe schade ist allerdings das Holmes im Mittelteil ziemlich untertaucht und die Handlung von Watson und dem letzten Baskerville Abkömmling getragen wird. Wenigstens meldet er sich Richtung Showdown mit einer seiner meisterlichen Verkleidungen zurück, auf die selbst Hannibal Smith stolz wäre.
Die Baskervilletöle ist auf jeden Fall eine der besten Verfilmungen des Stoffes. Bis auf einige Mängel läuft die Geschichte durchgehend voran und es macht einfach Freude den Beteiligten bei der Arbeit zuzusehen. Lediglich das Ende hätte etwas besser sein können, der Bösewicht flüchtet in die Nacht und Ausblende, das hat der Roman doch etwas ausführlicher gestaltet. Trotzdem
8/10

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