Einer der ersten Verfilmungen, praktisch das Original, auch mit der bekanntesten Holmes / Watson - Besetzung Basil Rathbone und Nigel Bruce, an deren gelungenen Verkörperung sich auch alle anderen messen mussten.
Hierbei merkt man auch indirekt den grössten Schwachpunkt [ wenn man es so nennen will ] der Hammer – Version außerst deutlich: Während dort alles quietschbunt und auch durch die doch deutlich sichtbare Kulissenhaftigkeit unecht oder besser gesagt wie eine Schauer – Comic – Verfilmung wirkte ist hier schon allein durch die schwarz – weiss Zeichnung die Stimmung viel besser getroffen, was auch das perfekte Spiel mit Licht und Schatten bewirkt.
Leider wirkt das Moor zwar eher wie eine Wiese mit Geröll, feucht ist da nichts, aber die ständige Dunkelheit und der wabernde Nebel sorgen für Ihriges.
Ausserdem – und das verwundert etwas – ist der Auftritt des Hundes hier eindeutig am besten gelungen; es war halt „nur“ ein grosser, aggressiver, hungriger Hund, sollte und war furchterregend genug, ohne Kinkerlitzchen wie Phosphor oder eine Maske.
Neben den beiden eingespielten Hauptdarstellern waren auch hier die Figuren von Henry Baskerville und Stapleton am besten getroffen; Richard Greene als junger Baskerville war ideal in seiner forschen jugendtypischen Unbekümmertheit und passte auch in den nötigen romantischen Szenen natürlich besser als ein Christopher Lee, die dem das alles doch etwas ungewohnt und steif wirkte.
Drehbuch war auch hier enger als der Fisher – Film, einzig allein eine kurze Seance wurde eingeführt [ unnütz ], und das Ende etwas ausgeweitet. Und seltsamerweise hiess das Butlerpärchen Barryman statt Barrymore, im deutschen sogar „Maryman“ glaube.