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Yeah Baby, seichte Unterhaltung mit peppigem weil kurzweiligem Schnitt - wie sehr haben wir auf diesen Geniestreich gewartet!
Harry (Robert Downey jr.) ist der geborene Loser. Nichtmal zu einem ordentlichen Job hat er es in seinem armseligen Leben gebracht. Als unbegabter Ladendieb muß er sich mal wieder im Thema Flucht-vor-der-Polizei üben, stolpert in ein Vorsprechen zur Besetzung einer Filmrolle und wird prompt engagiert. Welch neue Idee. Da stolpert auch noch Val Kilmer alias Perry der Privatdetektiv herein. Perry soll Harry nun Detektivnachhilfe für seine zukünftige Filmrolle geben.
Perry ist schwul, Harry ein Idiot und die Bösewichte zahlreich. Außerdem lockt in Form von Michelle Monaghan die weibliche Versuchung - alles in allem eine recht flotte und unterhaltsame Mischung, die mit einer schusseligen Erzählerstimme aus dem Off tatsächlich für den ein oder anderen Lache sorgen kann. Insgesamt kann "Kiss Kiss Bang Bang" allerdings keineswegs mit überraschenden Momenten aufwarten - trotz ungewohnt harter Schnitte und einer interessanten Kameraführung bleibt vieles recht vorhersehbar.
Einzelne Szenen stechen aber gekonnt heraus, der ein oder andere Gag fällt erstaunlich intelligent aus. Der Film kann durchaus für Kurzweil sorgen.
Knapp über Durchschnitt: (7/10)

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