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Eine Junge Frau names Alicianne wird von Familie Nordon engagiert, mit der Bitte sich um deren Kind Rosalie zu kümmern, die seit dem geheimnisumwitterten Tod der Mutter sich langsam aber sicher in Richtung geistiges Wagga-wagga Land verabschiedet. Die zugehörige Exposition wird von einer Nachbarin vorgenommen bei der Alicianne nach einem spektakulären Autounfall (lol) kurz Unterschlupf findet und finstere Geschichten (gähn) über das böse Horrorgör der Nordon Sippschaft erzählt. Die Familie entpuppt sich auch als recht unsympathischer Haufen und Rosalie als extreme Nervzicke, die auf dem Friedhof ein Haufen seltsamer Freundschaften geschlossen hat, die anschließend sowohl die Dorfbevölkerung reduzieren als auch das Familiengrab der Nordons expandieren.
Child ist ein ganz netter Zombiestreifen aus der Low Budget Abteilung. Vom Geld das zur Verfügung stand ging auch sicher der Großteil für Trockeneis drauf, da andauernd künstlich aussehende Nebelschwaden durchs Bild flanieren dürfen. Dafür hat man sichtlich am Kameraequipment gespart, die Bildqualität ist mit durchgehend dürftig ausreichend umschrieben. Auch die Schauspieler sind nicht gerade aus der thespischen Schwergewichtsabteilung, außer Hauptmimin Laurel Barnett (die Amis geben ihren Kiddies manchmal seltsame Namen) stellt dieser (weil einziger)  Film den Höhepunkt des gesamten Casts da, dafür machen sie ihre Sache aber dennoch einigermaßen gut. Die Story geht für 1977 noch durchaus als originell durch, holt heute aber auch keinen mehr hinterm Ofen hervor, zudem sie auch sehr langsam vorgetragen wird. Sobald es aber Richtung Showdown geht beweist der Regisseur das er nicht zu den gänzlich talentlosen gehört. Die finale Zombieattacke ist sehenswert und auch spannend gestaltet.
Leider gibt es noch einen Hauptkritikpunkt der den Filmgenuß erheblich stört und das ist der Score. Was einem da an grauenhaften psychadelischen Klavier/Synthie Gefrickel entgegenschalmeit treibt selbst ein Death Metal gestähltes Trommelfell in den Suizid.
Bleibt ein Film den man durchaus mal für zwischendurch anschauen kann, wäre nicht dieses permanente behämmerte Gedudel das Spannung generieren will wo keine vorhanden ist. Das gibt leider Punktabzüge in der B-Note. Wieso der Film unter der "Horror Fulci Collection" firmiert bleibt ein Rätsel, wo der alte Lucio mit dem Film sowas von garnix zu tun hat.
4/10

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