Review


Inhalt:

China 1911..., die bürgerliche Revolution des Arztes Sun Yatsen ist siegreich und kann die manchurische Qing-Dynastie des letzten Kaisers ablösen..., doch sind die Jahre danach von Wirren geprägt. Der Sohn des letzten Kaisers, der Prinz Hei Lung Pai, lässt einen riesigen Gold-Schatz durch seine Leibwache, die "Unbesiegbaren 5", in Sicherheit bringen. Der Chef dieser Leibwache, Li Chong (Chung Wa), weiß wo sich das Gold befindet..., und wechselt nochmals den Ort des Verstecks, nur er weiß, wo das Gold ist.

Gerade als der zukünftige Schwager Li Chongs, der KungFu-Fighter Hiu Chiang (Wang Kuan-Hsiung), in der Residenz Li Chongs eintrifft, kommt ein Untergebener, Cha To, in die Residenz, schwer verletzt..., er stirbt, und kann gerade noch mitteilen, dass es sich bei dem Überfall auf ihn um das Gold und die anderen 4 der Leibwache handeln muss, dass sein Tod damit zu tun haben muss.
Hiu Chiang erfährt nunmehr die Hintergründe von Li Chong, und will den Mörder zur Strecke bringen.
Er erfährt zudem, wer die anderen 4 der Leibwache sind..., dies sind unter anderem Tao Shi Chi (Tsai Hung), Hu Ya Chang (Chi Kuan Chun) und Wan Lung (Wong Tao), ein Meister der Adlerklauen-Technik..., alles sind hervorragende KungFu-Kämpfer.

Was Hiu Chiang nicht weiß..., Li Chong will das Gold für sich allein, und die anderen 4 ausschalten. Die Drecksarbeit überlässt er seinem obersten Untergebenen Yang Fu (Cheung Paang), und dessen beiden Männern für´s Grobe..., 2 ausgebuffte, gefährliche Fighter.
Yang Fu spielt sein eigenes Spiel..., und Li Chong´s Ehegattin, Pi Ya To (Chow Shui-Fong), steht auf Yang´s Seite!

Hiu Chiang -an dessen Seite sein Freund Yo Ho (Cliff Ching Ching) steht, der ihm hilft- will bei seinen Ermittlungen alle 4 Kämpfer der Leibwache aufsuchen..., doch werden sie alle getötet, Li Chong wähnt sich am Ziel. Doch Yang Fu und seine eigene Frau vergiften ihn.
Doch auch sie können ihrem Schicksal nicht entgehen, so wie die zukünftige Frau von Hiu Chiang, die ebenfalls brutal getötet wird. So viele Tote..., nur wegen diesem Gold. Hiu Chiang will dieses Gold der Revolutions-Regierung übergeben..., doch da ist noch ein vagabundierende Bettler, der sich stets im Dunstkreis all der Geschehnisse befand.

Dieser Bettler ist in Wirklichkeit Prinz Hei Lung Pai (Chang Yi), und dieser beherrscht die Schlangen-Technik des KungFu wie kein anderer.
Nachdem ihm Yo Ho diese Technik beibrachte und ein intensives Training beendet ist, muss sich Hiu Chiang dem Prinzen zu einem letzten Kampf auf Leben und Tod stellen.......


Fazit:

Im Jahre 1978 drehte Regisseur Wong Fei Lung diesen flott in Szene gesetzten und unterhaltsamen Eastern mit vielen rasanten KungFu-Kämpfen und etlichen illustren Gast-Stars aus der Eastern-Branche. Keine hohe Kunst, aber doch recht kurzweilig und den geneigten Fan des Genres insgesamt zufrieden stellend.
Gefiel mir doch recht gut..., ein hübscher Eastern für zwischendurch..., der auch des öfteren im Free-TV in den Nachtprogrammen deutscher Fernseh-Stationen gezeigt wird.

Warum? Tja, viele schön choreographierte KungFu-Fights, eine insgesamt durchdachte und stringent durchgezogene Story, die recht spannend ist, klare angenehme Bilder in netten Locations und eine satte Farbgebung. Hinzu kommt, dass hier nichts den Betrachter intellektuell überfordert, der Sidekick des Helden für lustige Momente sorgt, die den Film aber nicht überlagern..., und das alles auf leichte Art unterhält, das nimmt man dann gerne ins Programm.

Der verfluchte Hunger nach Gold...., dem fallen hier viele zum Opfer...., durch die Handkante und durch etliche Intrigen, Verrat und Eitelkeit, hier versucht die Regie gar, allem eine Botschaft zu verpassen. Und Wang Kuan-Hsiung ("Der Todeshammer des Shaolin") ist hier der Held, der daraus ausbricht, will alles Gold der Regierung der Revolution, die China vom manchurischen Joch befreite, übergeben...., uneigennützig und heldenhaft. 

So steht denn Wang Kuan-Hsiung hier im Zentrum, spielt den Helden aber relativ ruhig und unaufgeregt. Nicht etwa blutleer..., doch angenehm in seinem Auftreten, das gefiel mir gut. Der Sidekick...., Cliff Ching Ching, ein Schwerenöter, der gerne mit vergebenen Frauen anbandelt, das soll für lustige Momente sorgen, auch hier bleibt die Comedy noch relativ angenehm und zum Glück sekundär. Cliff Ching Ching wandelt sich gar in der finalen Phase des Streifens zum Sifu, der dem Helden die entscheidenden Techniken beibringt.

Chung Wa ist der Boss der Leibwache..., doch nicht direkt der Gegner von Wang Kuan-Hsiung, gleichwohl er alles anschiebt hinsichtlich der Morde wegen all dem Gold. Es kommt nicht zur direkten Konfrontation mit dem Helden.
Die kommt hingegen mit Cheung Paang und zum Ende mit dem bis dahin nur im Hintergrund befindlichen Chang Yi. Cheung Paang spielt eine besondere Rolle..., er ist der Strippenzieher im Hintergrund, macht die Drecksarbeit für Chung Wa, aber will letztendlich alles für sich... und handelt danach, ein intellektuell wirkender Villain..., mehr Sein als Scheinen ist zunächst seine Devise, und das macht diese Figur hier besonders.

So besonders wie die Gast-Stars dieses Streifens, die als 3 der 4 anderen der Leibwache -neben Chung Wa- für die Eastern-Fans sich hier ein Stelldichein geben, da sind SuperStars des Genres drunter: Tsai Hung..., dann vor allem natürlich Wong Tao und..., große Überraschung... Chi Kuan Chun, einst mit Alexander Fu Sheng bei Shaw Brothers Teil eines legendären Duos. Alle 3 mit kurzen Auftritten und dies natürlich vor allem fightend! 
Die weibliche Rolle hat hier Chow Shui Fong inne..., die hat es in sich..., auch sie will ans Gold. Hübsche Darstellerin..., würde ich sie von der Bettkante schubsen...., ja, wenn ich mit Moderatorin Katja Wunderlich verheiratet wäre.... ;-) .

Das Wichtigste ist hier natürlich das KungFu...., viele Fights durchziehen den Streifen, ein KungFu-Hit. Exakt und rasant choreographierte KungFu-Fights..., sehr solide Kost mit vielen technisch-dynamischen Moves, schönes Dubbing und gut mitgehende Kamera. Die KungFu-Action stellt die Fans des Genres zufrieden, nicht viel neues von der KungFu-Front, klar, aber der Streifen gibt den Fans was sie erwarten.

"Shaolin Kung Fu - Vollstrecker der Gerechtigkeit" ("Shaolin Kung Fu Master") ist ein solider, ein guter und unterhaltsamer Vertreter seines Genres..., mit einem sympathischen, nicht übertrieben agierenden Helden, klaren Bildern, angenehmer Eastern-Atmosphäre, einer spannenden und flüssig umgesetzten Story, vielen dynamischen Fights und überraschenden Gast-Stars.

Das reicht für passable 7/10 Punkte.





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