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Es gibt Weihnachtsfilme, weil sie einfach zu Weihnachten spielen, und es gibt die, bei denen eine zeitlich passende tiefere Botschaft wiedergegeben wird. Wir sind natürlich immer noch in Hollywood, weshalb da Wort Tiefgang vorsichtig benutzt werden muss und die Grenzen zum Kitsch fließende sind, aber der Zuschauer wird mittels "The Family Man" durchaus zum Sinnieren gebracht. Zum Ende des Jahres beginnt die Zeit, in der das Leben gewissermaßen stillsteht, sich der Alltag kurz ändert und die eine oder andere Stunde des Nachdenkens und Reflektieren ergibt. Wer bin ich bzw. was ist aus mir geworden, wo bin ich, ist es das, wo ich hinwollte. Da das Fest der Liebe von Tradition, Werten und dem Zusammensein mit der Familie zehrt, wird jetzt besonders deutlich, was ein Mensch wirklich für seinen inneren Frieden braucht. Aber was ist mit diesem Drang nach mehr und mehr, der Hunger nach dem Unbekannten, dem was andere vermeintlich haben, auch bekannt als Neid? Die gute oder schlechte Nachricht, je nach Interpretation, dieses Verlangen wird auch vermeintlich höhere Ebenen des materiellen Besitzes nie aufhören, diese anderen da oben schauen auf Wieder-Andere, noch höher. 

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