Inhalt (englische Fassung):
China, in einer früheren Epoche.
Der grausame Ken Hu (Bruce Cheung) steht der "Tung Cheng"-Partei vor, einer Verbrecher-Organisation.
Sein KungFu ist unüberwindlich..., und er tötet im Kampf einen jungen Herausforderer.
20 Jahre später..., die Tochter des Getöteten, die junge Kao (Carrie Lee aka Li Ying-Ying), steht anderen Kämpferinnen (u.a. Wan Yan-Ha) vor, und will diesen Tod rächen!
Ein Scherge Ken Hu´s kann getötet werden..., und ein anderer Kämpfer, der diesen Tod rächen soll, stellt sich den Amazonen entgegen!
Doch ein vagabundierender Fighter, Tin Lung (Hong Yung-Sek aka Richard Kong) steht den Frauen bei.
Kao beherrscht eine Technik, eine weiße Tuchbanderole so zum Gegner wirbeln zu lassen, dass diese sich in mehreren Lagen auf die Augen des Gegners legt, sodass somit diesem Gegner die Augen verbunden sind. Eine Möglichkeit diese Augenbinde schnell zu lösen besteht für den Gegner nicht!
Der Gegner muss mit verbundenen Augen weiter kämpfen, was dessen Chancen massiv schmälert!
Kao und Tin Lung, sie tun sich zusammen. Es kommt zu einigen Kämpfen..., Intrigen und Wirrungen.
Schließlich können sie Ken Hu endlich stellen. Es kommt zum dramatischen Kampf..., und Ken Hu ist unüberwindlich.
Da wirbelt Kao wieder ihre weiße Tuchbanderole auf ihren Feind!
Ken Hu muss nunmehr diesen Kampf auf Leben und Tod mit verbundenen Augen führen.......
Fazit:
"Die Silberfaust der Shaolin" gehört für deutsche Eastern-Fans zu den Klassikern des Trash-Easterns.
Das zu Recht..., wirbelnde Banderolen, die dem Gegner die Augen verbinden, senkrecht 2 Meter nach oben springende Menschen, dies aus dem Stand..., fliegende Kreissäge-Blätter, und und und.
Das alles aber in einer gediegenen Eastern-Atmosphäre, in hell-klaren Bildern, schöne Kostüme, attraktive Frauen..., und ein weißhaariger Villain, der fintenreich agiert..., aber nicht fintenreich genug.
Die Story ist verwirrend..., man steigt kaum richtig durch..., doch zum Ende hin erschließt sich genug, und man kann die illustre Action denn noch genießen.
Carrie Lee ist attraktiv, Richard Kong agiert als vagabundierender Fighter mit Drei-Tage-Bart..., und Villain Bruce Cheung wütet rum und brüllt Untergebene an.
Die Fights sind absolut okay, die Tritte hoch, die Technik stimmt.
Doch den Freunden des klassischen Eastern dürften die Tricksereien weniger gefallen haben. Sei´s drum, war mal was anderes, und die Helden spielen mit ihren Feinden auch mal "Blindekuh", was aber die Fights auch mal dramatisch macht. Das ist dann nicht so zum lachen, wie manches andere hier.
Es ist ein Trash-Eastern für "zwischendurch"..., man kann sich als hartgesottener Fan des Genres MAL von sowas berieseln lassen.
Die Produzenten Josef Lai und Thomas Tang drehten diesen Streifen in Südkorea..., mit kaum bekannten Darstellern, und offenbar niedrigem Budget.
Was für Trash-Eastern-Fans..., ich fand´s ganz lustig, und zeitweise gar leidlich spannend.
War okay..., und es springen noch 4,5/10 Punkte raus.