Nach einem Jahr im Knast kommt ein Drogensüchtiger wieder zurück in die Freiheit und hat die blendende Idee sich im Filmgeschäft zu betätigen. Einen Job findet er schliesslich bei einem Pornofilmproduzenten dessen Filme sich schlecht verkaufen, da sie Durchschnittsware sind und der Markt davon überschwemmt ist. Da die normalen, harmlosen rein-raus- Filme anscheinend niemand mehr sehen will, entschliesst sich der Produzent den Leuten etwas anderes, aussergewöhnlicheres zu bieten. Er beauftragt unseren Knacki mit der Beschaffung von Material, was dieser auch tut, indem er Snuff-Filme dreht und diese abliefert. Der Produzent ist vom Material begeistert und fordert mehr, und er bekommt mehr.......
Dieser kleine Amateurfilm geistert schon lange in der Szene herum und geniesst einen berüchtigten Ruf. Nun, als ich mir den Film zum ersten Mal angeschaut habe, habe ich mich vor allem geärgert, und zwar über das lausige Bild und die noch lausigere Kameraarbeit. Das zweite (und letzte) Mal, probierte ich mich auf das Geschehen zu konzentrieren, was mir leidlich gelang, aber der Film hat mich alles andere als überzeugt oder gross schockiert. Man merkt hier auf jedem Filmmeter, das von A-Z Amateure am Werk waren, und zwar vor wie hinter der Kamera, und das merkt man übermächtig. Die Effekte können, gemessen an der Qualität des Streifens, als nicht schlecht bezeichnet werden, überzeugen können sie aber auf keinen Fall. Um in der heutigen Zeit, nach all diesen wirklich harten, brutalen und vor allem viel realistischer und professioneller gemachten Horrorschockern, die man gesehen haben kann, einen Hardcore-Gorehound (der ja sicher das Zielpublikum ist) zu schockieren, da bedarf es wohl ein bisschen mehr als "Last House on Dead End Street".
Fazit: Mehr schlecht als recht gemachter Amateurfilm mit ziemlich harten Effekten, den man sich anschauen kann, aber man muss wissen, mit was man es zu tun hat, und darf dementsprechend die Erwartungen nicht zu hoch schrauben.