Ein Western,der vor allem wegen seiner expliziten Darstellung von Gewalt für Furore sorgte und folgerichtig beschlagnahmt wurde.Doch noch mehr zeichnet diese spanische Produktion aus,die streckenweise recht spannend und atmosphärisch daherkommt.
Sergeant Brown und seine Tochter sind mit einer Kutsche voller Kettensträflingen auf den Weg nach Fort Green.Es kommt zu einem Überfall und so muß man sich zu Fuß durch die verschneite Wildnis schlagen.Als die Gefangenen jedoch merken,dass ihre Ketten aus Gold sind,eskaliert die Situation und die Habgier lässt die Sträflinge zu Bestien werden…
Eine raue und zynische Grundstimmung durchzieht diesen Western,der sich aufgrund seiner verschneiten Landschaften durchaus von üblichen Genrevertretern unterscheidet.Ein paar brutale Splatttereinlagen verstärken diese Stimmung ebenfalls,denn da wird schon mal drauf gehalten,wenn eine Machete in den Körper eindringt bis die Gedärme herausquellen.
Neben einer passenden Sounduntermalung fügen sich auch die Darsteller in das brutal-dreckige Bild ein und die deutsche Synchro kann mit rauchigen Stimmen wie der von Arnold Marquis den Charakteren noch mehr Härte verpassen.
Nur handwerklich muß man deutliche Abstriche machen,denn der Schnitt ist so unvorteilhaft,dass man denkt,der DVD-Player würde seinen Geist aufgeben,weil das Bild immer wieder einfriert und auch die Kamera fängt nicht immer die günstigsten Bilder ein.
Die Story verläuft zwar nicht immer logisch und das Finale ist auch etwas abrupt ausgefallen,doch unterhaltsam ist dieses schmuddelige Wildnisabenteuer allemal.
Mal ein etwas anderer Western,der lange im Gedächtnis des Zuschauers haften bleibt.
7 von 10 Punkten