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Todesmarsch der Bestien, der brutalste Euro Western ever made, ist gleichfalls auch ein Filmisches Desaster.

Ein Sergeant soll zusammen mit seiner Tochter und ein paar Soldaten, Gefangene von A nach B bringen. Durch einen Überfall, verlieren Sie die Soldaten und Ihren Planwagen. Als die "Bestien" bemerken, dass Ihre Fußketten aus Gold sind, verschärft sich die Angelegenheit. Jeder versucht sich das Gold unter den Nagel zu reißen.

Der Film bietet zwar eine Gute Westernstory, aber die filmische Umsetzung des Regisseurs ist so amateurhaft, das man denkt er sei ein Hobbyfilmer. Der Film ist zu Recht einer der Brutalsten dieses Genres, da man ziemlich derbe Gewaltszenen zu sehen bekommt, wie einen aufplatzenden Kopf, Gedärme oder Messerstiche mit viel Blut.

Die Musik ist Spitze, sie passt wunderbar zu diesem Film. Sie ist wahrlich das Beste an diesem Film.

Der Film unterscheidet sich im Gegensatz zu den anderen Western, indem er sich im tiefsten Schnee und eisiger Kälte abspielt, die Atmosphäre ist ja sonst immer die glühende Hitze und die Wüstenlandschaft.
Es ist mal was anderes und ebenfalls ein Pluspunkt sich gerade dieser Atmosphäre anzueignen. Sie verträgt sich besser mit der Härte des Films, als die anderen gängigen Landschaften.

Die Darsteller spielen gegen das nicht vorhandene Talent des Regisseurs gut an. Die Kostüme und auch die Gesichter der Schauspieler geben dem Film realistische Augenblicke. Staubige und Dreckige Gesichter sowie Lumpen als Klamotten sind an der Tagesordnung. Emma Cohen versprüht durch Ihr schönes Aussehen noch zusätzlich erotischen Reiz, was in manchen Längen gut zur Überbrückung ist.

Fazit: Alles in allem ein harter, reißerischer Western, welche durch die Unfähigkeit des Regisseurs (wenn er denn überhaupt einer ist) zu Nichte gemacht wird. Die Musik, die spannende Story und die Atmosphäre lassen allerdings noch starke Momente des Films aufblitzen.
Das Potenzial wurde hier sträflich verschossen.
4,5/10

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