Nach zwei finanziellen sowie filmerischen gelungenen Einsätzen kehrte der Daywalker mit Trinity ein drittes und bisher letztes mal auf die große Kinoleinwand zurück
Das Ergebnis enttäuscht aber und steht hinter den beiden starken Vorgängern eindeutig zurück
Dabei beginnt Blade Trinity vielversprechend
Nachdem Blade ein Gruppe von Vampiren gewohnt gnadenlos ins Jenseits geschickt hat stellt sich das ganze als Falle heraus da unter den Opfern auch ein Mensch war
Als Folge dessen beginnt auch das FBI Blade zu jagen und kann diesen schnell gefangen nehmen
Rettung folgt in Form der Nightstalkers welche dabei von einer gewissen Abigail Whistler angeführt werden
Die Nightstalkers haben dabei wie Blade den Vampiren den Kampf angesagt und wenn auch nur wiederwillig verbündet sich dieser mit ihnen da kein geringer als Dracula auferstanden ist
Wie bereits anfangs erwähnt enttäuscht Blade Trinity stark
Dies fängt beim schwachen Drehbuch an. Auch wenn man natürlich kein Oscarreifes Drehbuch erwarten kann bzw darf so ist dieses selbst für die Verhältnisse eines Horror-Action Filmes stark enttäuschend
Auch deshalb weil mit Goyer jener Drehbuchautor der Vorgänger seine Finger erneut im Spiel hatte
Während allerdings ein visierter Regisseur möglicherweise noch einiges aus dem Stoff trotzdem raus geholt hätte erweißt sich jener Goyer auf dem Regiestuhl als keine gute Wahl
So sind die Actionsequenzen im Gegensatz zu den Vorgängern Temporarm und wenig spektakulär bzw lassen fast vollkommen die Dynamik vermissen
Dazu kommen die schwachen Figuren
Während Wesley Snipes in seiner Paraderolle regelrecht gelangweilt wirkt und zeitweise praktisch zum Nebendarsteller verkommt hinterlässt die Figur des Hannibal King eher einen schwachen Eindruck da seine Sprüche wenig Witz versprühen und nicht zum restlichen Ton des Filmes passen wollen
Immerhin kann Jessica Biel als taffe Kämpferin Pluspunkte sammeln auch wenn ihr Familiärer Hintergrund an den Haaren herbei gezogen wirkt
Und dennoch sind als diese Negativpunkte leider noch nicht ganz die größte Schwäche denn vor allem der komplett fehl besetzte Dominic Purcell hinterlässt als Dracula einen katastrophalen Eindruck
So wirkt sein Dracula wenig Furchterregend und auch Charisma sucht man vergebens
So bleibt unter dem Strich eben einfach nur eine große Enttäuschung und ein eher unwürdiger Abschluss der so stark beginnenden Trilogie
Fazit 5 Punkte