Hellworld ist ein neuartiges Online Multiplayergame mit dem man höllische Spiele treiben kann. Eine Gruppe Teenager wird auf die ultimative Hellworld-Party eingeladen. Während sie sich ein höllisches Vergnügen versprechen, hat ihr Gastgeber etwas anderes mit ihnen vor. Sie erleben eine Nacht von unsagbarem Terror und Gewalt. Die Cenobiten zeigen dem Spiel Hellworld die Bedeutung seines Namens etwas genauer. Denn Pinhead und Co. gibt es nicht nur im Spiel!
Hellworld ist mittlerweile der achte Teil des Hellraiser Franchise und wurde back to back mit seinem Vorgänger 2005 im malerischen Rumänien abgedreht. Zum Glück schlägt Hellworld in eine ganz andere Kerbe im Vergleich Teil sieben. Der Part der eigentlichen Begründer der Serie, nämlich Pinhead und die Cenobiten, wird zwar erneut sehr wenig Screentime zuteil, aber das scheint mittlerweile ja Absicht der Macher zu sein. Streng genommen könnte man den Film auch Teenage slash Orgy Part 15 nennen und statt Pinhead z.B. auch Jason, Freddy oder das Krümelmonster als Bösewicht nehmen, an der Aussage des Films würde sich nichts ändern. Ich betrachte den Streifen jedenfalls als eigenständiges Produkt mit Special Apperance des alten Nadelkissens. Eigentlich haben wir es mit einem simplen Teenie Slasher mit einigen Haunted House Anleihen zu tun und der ist gar nicht mal so übel. Das alte Haus in dem die Party stattfindet ist creepy anzuschauen, die Kamera ist flott unterwegs und die Musik rockig modern. Die Schauspieler sind zwar Standardware aber akzeptabel und Lance Henriksen sieht man ja auch immer wieder gerne (obwohl er mittlerweila ja in jedem zweiten Film mitzuspielen scheint). Die Auflösung des ganzen ist dann zwar ein wenig arg verzwurbelt aber durchaus interessant. Ich kann zwar jeden Old School Hellraiser Fan verstehen, dem bei diesem Film das Herz blutet, aber wenn man unbelastet an die Sache rangeht, kann Hellworld durchaus unterhalten.
6/10