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Dachte immer, nach Hellraiser - Deader könnte es nicht mehr schlimmer kommen mit der einst würdigen und legendären Hellraiser-Saga. Doch dieser mittlerweile 8. Teil setzt der Reihe endgültig den Grabstein, und zwar einen lausigen. Dieser Film besitzt keine Atmosphäre, die Darsteller sind lächerlich (Teenie-Horror-Statisten vom Feinsten) und die Handlung ist mehr als peinlich. Pinhead und die Zenobiten passen nicht in dieses neumodische Umfeld und die Idee mit diesem Online-Game animiert zum fremdschämen. Ich werde mir keinen weiteren Teil der Reihe mehr zu Gemüte führen, zumal beim mittlerweile erschienenen 9. Teil (Hellraiser: Revelations) nichtmal mehr Doug Bradley in der Rolle des Pinhead fungiert. Der war bei Hellraiser - Hellworld wie so oft der einzige positive Faktor, jedoch kann selbst er bei einem solch schwachsinnigen Drehbuch nicht mehr viel ausrichten. 2/10
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Waren schon die letzten 3 Fortsetzungen bei den Fans eher umstritten, so geht die postmoderne Runde 8 erneut völlig eigene Wege und funktioniert erstmals fast wie ein handelsüblicher Slasher, bei dem Pinhead sich auch mal die Hände schmutzig machen darf. Das auf einer semirealen Ebene stattfindende Geschehen endet mit einer haarsträubenden doppelten Auflösung, die beim zweiten Ansehen wesentlich mehr Sinn ergibt. Deshalb sollte man HELLWORLD unbedingt mehr als einmal gesehen haben, um ihn gerecht bewerten zu können. Offensichtliche Qualitäten, die einem aber schon beim einmaligen Konsum ins Auge stechen, sind zum einen der immer wieder gerne gesehene und diesmal gut aufgelegte Lance Henriksen und zum anderen die äußerst attraktive Heldin, die eben ganz typisch für einen Slasher mit einer überwiegend jugendlichen Cast ist. 7 von 10.
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!!!Enttäuschend!!! Der schlechteste Film aus der Hellraiser-Reihe!!! Zunächst hat es mich fasziniert, dass die Zenobiten das Internet für sich entdeckt haben und so versuchen über ein PC-Spiel an neue Opfer zu kommen, aber letztendlich entpuppt sich dies nur als Masche eines Mannes, der sich an einigen Teens rächen will und dafür eine Hellraiser-Party organisiert. Obwohl die Effekte und an das gewohnte Hellraiser-Niveau anknüpfen und auch ansonsten alles so ist wie man es erwartet, ist die Story einfach Müll. Pinhead und seine Jungs kommen erst sehr spät "real" zum Einsatz, alles was sich vorher abspielt ist ein Traum unter Drogen-Einfluß, der lebendig begrabenen Darsteller. Keine Spur vom Kampf gegen die Zenobiten und so ist man am Schluß des Films echt sauer darüber, dass man das Ende nicht auf den Anfang vorverlegt hat. 4/10 Punkten
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Was ist eigentlich aus dem alten Pinhead geworden??? In den 80ern die Stilikone des Erwachsenenhorrors heute nur noch der Kasper der seine Nagelbirne in einer völlig schlechten Verfilmung hinhalten muß. Von wenigen Minuten mit Pinhead abgesehen dominieren hier verblödete Teenies das Geschehen....... Die Highlights des achten Teils sind sehr rar gesät bzw. gar nicht vorhanden und erinnern an die typischen Teeniehorrorfilme der letzten Jahre. Pfui sag ich und gebe einen Punkt für die unfreiwillige Komik!
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Wie schon in den anderen Reviews angedeutet hat dieser Teil nur bedingt was mit den Original Hellraiser Filmen zu tun. Das was dem Zuschauer gezeigt kann getrost als Produkt ohne großen Stellenwert bezeichnet werden. Die Schauspieler geben sich zwar Mühe, aber bringen nicht den Effekt, den Zuschauer zu packen. Allein die wenigen Goreszenen können etwas überzeugen. Kopf abschlagen, Zerfetzung des Halses durch Sägeblättchen oder ein dicker Haken im Rücken eines Opfers.... Diese Dinge lassen das ganze etwas erträglicher werden. Einmal anschauen und gut ists!