"Some" ist ein fast klassischer Cop-Gangster-Thriller vermischt mit ein bischen Mystery und angereichert mit 1-2 Actionszenen. Also gar nichts besonderes, Masssenware die man so schon oft, auch besser, gesehen hat. Nur das diese hier aus Korea kommt. Ausserdem geht der Serienkiller-Knaller TELL ME SOMETHING auch auf das Konto des Regisseurs CHANG YOON-HYUN.
Tja und was soll man sagen der Film hebt sich dann doch ein bischen ab von den Massenproduktionen, selbst von denen aus Süd-Korea.
Zugegeben die Geschichte um einen jungen Cop auf der Jagd nach ein paar Kids und 10 Mille aus einem Drogendeal, welche Sie verschlampt haben, ist nich die Neuerfindung, aber eine junge Frau, mit der Fähigkeit in die Zukunft zu schauen, wirbelt den Standartablauf der Geschichte gehörig durcheinander. Schnell wird klar das der Deal für die jungen Leute eine Nummer zu gross war und das eines der Mitglieder bei einem Unfall verunglückt erleichtert die Angelegenheit auch nicht gerade. Wäre da nicht die Radioverkehrssprecherin Hermes mit ihrer seherischen Fähigkeit. Das Problem ist nur, Sie kann nicht deuten was sie sieht... Noch nicht!
Alles in allem ein grundsolider Thriller/Krimi mit vielen jungen Darstellern, wobei sich keiner der Darsteller besonders hervorhebt. Lange tappt der Zuschauer im Dunkeln und oft verschmelzen die Zukunftsvisionen mit der Realität, weshalb man immer gut bei der Stange gehalten wird. Die zwischenzeitliche Action ist sehr gut inszeniert, rückt aber niemals in den Vordergrund. Dies ist auch als Pluspunkt zu vermerken. Der Soundtrack untermalt mit seinen elektronischen Klängen optimal das Umfeld und lässt Kennern das Herz vor Freude springen (Chemical Brothers). Optisch wird mit Filtern und Verzerreffekten gespielt und überhaupt ist die Kamera 1A.
Fazit:
Kein Vergleich zu TELL ME SOMETHING (wenn man das überhaupt machen sollte, da ja grundverschiedene Thematiken) aber immer noch grundsolide Filmkost, die vor allem die Fans des asiatischen Kinos nicht unbedingt enttäuchen wird (trotz fehlender Bloodshedaction und Kung-Fu) und trotzdem Massenverträglichkeit für alle anderen geneigten Zuschauer bietet.