Review

Inhalt:
Einige Jahre, nachdem die Bande um Danny Ocean 3 Casinos von Terry Benedict in Las Vegas ausräumte, gibt es ein Wiedersehen. Anlass sind 3 Räubereien in Paris, Rom und Amsterdam. Dabei kommen ihnen nicht nur der gescholtene Casinobesitzer, der sein Geld wieder haben will (plus Zinsen), sondern auch die Polizei und ein "Konkurrent" names Nachtfuchs in die Quere.

Es gibt Fortsetzungen, die das Original überflügeln. Steven Soderberghs zweite Starparade schafft das nicht. Das Ensemble ist wieder zusammen (selbst Andy Garcia), es gibt viele Locations und doch will es einfach nicht so recht klappen wie im gelungenen ersten Teil. Die Geschichte wird zwar angenehm verschachtelt und kann auch mit ein paar Überraschungen aufwarten, wirkt aber auch irgendwie etwas zusammengeschustert und besitzt zu keinem Zeitpunkt den Unterhaltungswert oder den Charme des Vorgängers. Auch das Ensemble wirkt einfach nicht so spielfreudig. Es glückte diesmal nicht so gut, die gesamte Truppe flüssig unter einen Hut zu bringen.

Richtig daneben ist der Film allerdings nicht. Es gibt einige witzige Szenen. Zum Beispiel die mit "Julia Roberts" und Bruce Willis. Oder auch die Auftritte von Vincent Cassell verleihen dem Film noch etwas positives. Der Unterhaltungswert ist auch überdurchschnittlich, doch habe ich nach dem ersten Teil einfach mehr erwartet. Der Soundtrack besteht aus Instrumentals im modernen Gewand und fügt sich passend ein. Weiterhin gefallen hat die Kameraführung. Sie verleiht dem Film noch den Touch, ohne den er einiges an Atmosphäre eingebüsst hätte.

Fazit:
Soderberghs zweiter Teil unterliegt dem Vorgänger in allen Belangen. Zwar kein schlechter Film, aber auch keiner, der vom Hocker haut. Es fehlt der Charme und manchmal auch der Witz, der Teil 1 so unterhaltsam machte. Nicht wirklich daneben, aber irgendwie enttäuschend.

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