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Der Schüler Paris Armstrong (Patrick Malone) ist seiner kampferprobten Lehrerin Kris Fairchild (Cynthia Rothrock) stets mit der Kamera auf den Fersen. So kommt es dass er einen Drogendeal mit anschließendem Mord filmt. Jedoch wird Paris entdeckt, doch der Cop Preston Michaels (Richard Norton) rettet ihm das Leben. Drogenboss Conrad Drago (Brian Thompson) will Paris tot sehen und vor allem das Video. Paris landet im Krankenhaus, Preston und Kris machen sich auf eine abenteuerliche Suche nach dem Tape. Preston gerät bald unter Mordverdacht, wird von den eigenen Kollegen gejagt, die auch in der Sache mit drin hängen und Kris wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.

Cynthia Rothrock und Richard Norton waren schon immer ein gutes Paar in der B-Actionszene, man erinnere sich an die beiden "China O´Brian" Teile, auch als Gegenspieler agierten Beide schon in "Eye of the Dragon" oder "Lady Dragon". Hier schweisst sie der Zufall zusammen und was sich ja bekanntlich erst neckt, liebt sich dann später auch. "Rage and Honor" wurde ein Jahr später fortgesetzt, das Sequel hat erstaunlicherweise eine bessere Story und auch mehr Action zu bieten. Hier bleibt der Plot einfach zu gängig. Letztendlich geht es nur um die Jagd nach dem Tape und die Rache an Drogenlord Drago. Ein paar Überraschungen hat Regisseur und Drehbuchautor Terence Winkless (Bloodfist) dann doch eingebaut. Zum Beispiel hat Drago etwas mit Fairchilds Vergangenheit zu tun und auch Cop Michaels hat einen tragischen Vorfall mit seinem Partner erlebt. In guter Buddy Manier müssen sich die beiden Streithähne erst zusammenschweißen Nach dem Motto "Mein Kung Fu ist besser als Deins" streitet man sich bis zum Finale, die Darstellerleistungen sind stets ordentlich. Nur von Brian Thompson hätte ich mehr erwartet als nur den typischen Klischeegangster.
Actiontechnisch sieht es dann auch ganz gut aus. Hauptsächlich wird hier gekloppt, recht selten kommen Schusswaffen mal zum Einsatz. Auch auf Vefolgungsjagden und Sachschäden muss man größtenteils verzichten, doch das knappe Budget sieht man dem Film trotzdem kaum an. Außerdem fallen die Fights ziemlich spektakulär aus und Brian Thompson nebst Toshiro Obata bietet eine kampferprobte Gegnerige für das Team Rothrock / Norton. Doch auch wenn der Film nicht mal eine Laufzeit von 90 Minuten erreicht, wäre mehr Action nötig gewesen, um eine schnörkellose Inszenierung zu gewährleisten. Es gibt keine richtigen Hänger, aber der Actionfan wünscht sich einfach mehr. Auch das Finale fällt etwas spärlich aus.

"Rage and Honor" ist in jeder Hinsicht ordentlich und unterhält prächtig, jedoch hätte eine ausgefeiltere Story und mehr Action gut getan. Die Darsteller machen einen guten Job, Winkless Inszenierung kann sich auch sehen lassen. Der Actionfan kann sich "Rage and Honor" ohne Bedenken anschauen, aber Rothrock / Norton haben schon Besseres gedreht.

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