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"Verbrechen zahlt sich nicht aus."

Donald Duck steht vor einer Verabredung mit Daisy vor Geldproblemen. Das Sparschwein von seinen Neffen Tick, Trick und Track ist jedoch gefüllt. Seine teuflische Seite meldet sich zu Wort und empfiehlt ihm, das Sparschwein zu schlachten. Kurzerhand tut er dies und verbringt mit Daisy einen gelungenen Abend. Nach einer Verabschiedung mit Kuss meldet sich jedoch sein Gewissen zu Wort.

Der kurze Zeichentrickfilm "Donalds Verbrechen" bringt den sympathischen Erpel in eine verzwickte Situation. Soll er das Gut seiner Neffen stehlen um somit seine Herzensdame ausführen zu können? Verbildlicht melden sich seine Gute und seine Böse zu Wort. Dies lässt die Ente durchaus menschlich erscheinen.

Viel Handlung gibt es nicht, dafür ist sie treffend pointiert. Die Moral über das Hintergehen von Verwandten und das Stehlen von Geld steht im Fokus. Durch comichafte Slapstick wird das Thema kindgerecht abgehandelt, ohne es ins Lächerliche zu ziehen.

Die Ausgangssituation sorgt schnell für greifbare und verständliche Figuren. Sogar eine Weiterentwicklung ist spürbar. In der kurzen Zeit von knapp 8 Minuten ist natürlich kein tiefgründiges Drama zu erwarten.

Die Zeichnungen aus dem Jahre 1945 haben natürlich ordentlich Staub angesetzt, sind aber noch ansehlich. Gerade, da die Hintergründe ordentlich mit Leben gefüllt sind.

Kurz und prägnant bringt "Donalds Verbrechen" das Thema Diebstahl und dessen mögliche Folgen dem Publikum nahe. Mit seiner komprimierten Handlung und der kindgerechten Inszenierung spricht der Zeichentrickfilm eher jüngere Zuschauer an. Die Figuren sind flüssig animiert, jedoch sichtbar mangelnd an Details. Knappe ...

7 / 10

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