Der maskierte Serienkiller Jackson lernt beim Legen einer Blutspur eine blinde Frau kennen, beide kommen sich menschlich näher und Jackson gerät durch die Liebe in einen Gewissenskonflikt.
Slasherfilmparodien sind immer so eine Sache, denn im Grunde laden ja schon viele Schlitzerfilme eher zum Unterhalten als zum Gruseln ein, wie man es zum Beispiel bei den "Freitag, der 13."-Filmen erlebt. Doch "Hand of Death Part 25 - Jackson's back" beschränkt sich nicht auf das bloße Zusammentragen und Zitieren von Klischees, sondern liefert u.a. durch das Offenlegen der Psyche des Serienkillers witzige Situationen.
Der Film beginnt mit einer Schnetzeleinlage des Killers Jackson, der wie Jason Voorhees mit einer Eishockeymaske bekleidet ist, wobei hier Bekanntes aus den "Freitag, der 13."-Filmen, wie der warnende Verrücktling und Morde mit unterschiedlichen Werkzeugen (auch der Doppelliebespaarspieß ist dabei) vorhanden sind. Dann lernt Jackson jedoch die blinde Frau kennen (Toxie lässt grüßen) und ab da bekommen wir einen Einblick in seine Gefühlswelt, was für viele heitere Situationen sorgt. So sind die Gespräche zwischen den frisch Verliebten häufig von Zweideutigkeit geprägt, man philisophiert über Gedichte, es wird deutlich, dass Jackson sich in seiner Rolle nicht wohl fühlt und er die Maske nur trägt, weil man es von ihm erwartet und es wird Licht in die Hintergründe für sein Verhalten gebracht, wobei der Alkoholiker-Vati der Verantwortliche Nummer 1 ist. Zudem stellt sich heraus, dass Jackson ein echter Star geworden ist, da seine Taten verfilmt wurden, was für Autogrammwünsche beim Barbesuch mit Bluteinlage sorgt. Witzig ist es auch mit anzusehen, wie sich das ungleiche Paar immer näher kommt und man Liebespraktiken versucht durchzuexerzieren.
Im Schlussteil geht es dann wieder wie zu Beginn ans Slashen und das Ganze endet recht dramatisch, wie ich finde.
Dass es sich bei dem Streifen um eine Amateurfilm handelt, sieht man ihm an, denn die Darsteller sind nicht wirklich berauschend und auch die Optik kommt nicht über die einer Low-Budget-Produktion hinaus, doch wenn man sich erstmal an diese Gegebenheiten gewöhnt hat, lassen einen die spaßigen Situationen und Dialoge darüber hinwegsehen.
Die Effekte zu Beginn und am Ende des Films können zwar nicht die Qualität der großen Vorbilder erreichen, sind aber hübsch blutig ausgefallen und erfüllen ihren Zweck.
Insgesamt ist "Hand of Death Part 25 - Jackson's back" vor allem durch die witzreichen Dialoge und Situationen unterhaltsam, wobei sich aber im Mittelteil manch eine Länge eingeschlichen hat. Wer kein Splatterspektakel erhofft, den erwartet jedoch eine durchaus sehenswerte Parodie.